Offene Beziehung und Swingerclubs

Reblogged – Blogs und Artikel zu denen ich mich äußere

Meine Antwort auf folgenden Artikel: http://dieperspektive.ch/wordpress/sexkolumne-nr-4-funktionieren-offene-beziehungen-wirklich/

Hallo „junger Mann“!

Also ja, ich (30) möchte mich dazu äußern, vor allem zu deinem Kommentar:

>> Ich definiere eine solche offene Beziehung als ein Paar, dass sich verliebt hat und zusammen ist, aber trotzdem weiterhin andere Menschen für Sex trifft wenn es sich denn ergibt. Ansonsten wäre es eine Affäre bei der sich zwei Menschen ohne Verpflichtungen und “Spielregeln” treffen, aber gleichzeitig andere Sexualpartner haben. Mit dem Hintergedanken ― seien wir ehrlich ― dass man Jemanden besseres findet. <<

Also wenn du den letzten Satz auf die offene Beziehung beziehst, und den vorletzten Satz mit der Affaire nur als Anmerk siehst, dann setze ihn bitte in Klammer. Weil ich hab beim ersten Mal lesen deines Artikels gedacht, er bezieht sich auf die offene Beziehung. Beim zweiten Mal lesen, war ich mir nun nicht mehr sicher; vielleicht bezieht er sich ja doch auch noch auf die Affaire.

Sollte er sich auf die offene Beziehung beziehen, muss ich dir widersprechen. Also ich gehe gewiss nicht eine offene Beziehung ein, weil ich den Hintergedanken habe, jemand besseren zu finden. Sicher nicht. Wie Goethe schon meinte: „Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust.“, ist es auch bei mir so: Der eine Teil in mir will sich binden, jemanden fixen, stabilen, an seiner Seite haben. Der andere Teil will frei sein und frei bleiben. Deshalb ist FÜR MICH das Konzept der offenen Beziehung ideal, wenngleich mir bewusst ist, dass es möglicherweise für manche schwer lebbar ist und es nicht nur viele Varianten/Auslegungen gibt davon gibt – je nach Absprache, je nachdem, worauf man sich geeinigt hat. Es gibt z.B. Paare, die wollen nur mit wem anderen was haben, wenn der Beziehungspartner dabei ist (3er, Partnertausch, Swingerclubbesuche,…). Und dann gibt es auch Paare, da darf der Beziehungspartner zwar Sex mit wem anderen haben, aber für’s Küssen liegt das Exklusivrecht beim eigenen Partner (durfte ich zu meinem Leidwesen auch schon persönlich erleben…).

Wie auch immer, egal worauf man sich einigt: Die Kommunikation ist das Wichtigste. Offen und ehrlich über alles reden, ansprechen und den eigenen Partner ernst nehmen ohne sich dabei selbst aufzugeben und zu verlieren.

Die wichtigste Basis für dieses Konzept ist: Ehrlichkeit, Offenheit, Vertrauen und für mich auch: Loyalität. Loyal zum Partner stehen. Der Partner ist die Nummer eins. Der Partner ist wichtiger als ein „Hausfreund“ es jemals sein/werden kann.

Im Februar 2015 hab ich darüber auf Radio Wien gesprochen: http://files2.orf.at/podcast/wien/mp3/RW_goebel_150205.MP3 (ab ca. Min. 7, „Martina“)

Und meinen persönlichen Lebensweg in puncto offene Beziehung ist auf https://neuesvonderjaegerin.wordpress.com/2015/04/29/leidenschaft-und-selbstbeherrschung-vertragen-sich-nicht/ nachzulesen.

Für Fragen, Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung. 🙂

Liebe Grüße aus Österreich, Mina

PS: Habe gerade eine noch eine passende Passage zum Hinzufügen gefunden:

*** Liebe, so wie sie dir gefällt

Die Wahrheit ist: Jemand der monogam leben will, und seinen Partner nicht mit anderen Menschen teilen möchte, kann auf Dauer in einer offenen Beziehung nicht glücklich werden. Gefühle lassen sich nicht weg-argumentieren. Wie soll sich in einer Beziehung wohlfühlen, die nicht seinen Vorstellungen entspricht? Und abgesehen davon: Wer will schon mit jemandem zusammenleben, der einen Kompromiss eingeht und entgegen dem lebt, wie er es eigentlich möchte.

Schauspielerei hat in einer intimen Paarbeziehung keinen Platz und sorgt über kurz oder lang für Frustrationen und Verletzungen. Du kannst nicht auf Dauer einem anderen zu liebe ein anderer sein! ***  (Quelle: http://www.sozialdynamik.at/coaching/liebe-partnerschaft/monogamie-oder-offene-beziehung-ist-monogamie-einfach-nicht-mehr-in )

—> Und genau das Selbe ist es bei mir eben mit einer offenen Beziehung: Ich kann nicht auf Dauer jemand anderen zu liebe monogam sein – weil das mir, meinem Wesen einfach nicht entspricht.

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Weitere Re-Blogs von mir:

https://neuesvonderjaegerin.wordpress.com/2015/04/20/manche-mogens-heis/

https://neuesvonderjaegerin.wordpress.com/2015/07/01/sich-nackt-zeigen-oder-erfahrungen-eines-nerds/

https://neuesvonderjaegerin.wordpress.com/2015/08/11/jaegerin-und-gejagte/

https://neuesvonderjaegerin.wordpress.com/2015/08/13/du-bist-mehr-als/

 

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Seit Oktober 2016 gibt’s nun die Tochterseite: Neulich im Swingerclub

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