Sag wie nah darf ich bleiben?

Ein bisschen Melancholie: Ist nichts Halbes, nichts Ganzes besser als gar nichts? Berührt werden – ein wenig – doch bloß nicht zu viel. Ein bisschen Nähe – immerhin besser als gar nichts. Hab es versucht zu verstehen, zu kategorisieren und doch versteh ich es oft nicht. Was ist aus der Gesellschaft geworden? Schnelllebige Zeit – immer schneller, immer kürzere Aufmerksamkeitsspanne, immer weniger „aushalten“ – auch – oder vor allem in Sachen Nähe und Gefühl. Wann sind bei einem „Bisschen“ die Grenzen überschritten? Wann ist das Wenige schon zu viel?

Kusslehrerin erteilt Privatunterricht

Heute wieder im Fernsehen: The Beauty and the Nerd – Staffel 3, Folge 3 (früher wurde das Konzept auch unter „Das Model und der Freak“ geführt). Damals hab ich mir einen Physikstudenten aus dieser Sendung angelacht. Sie hatten nämlich mal in der Wiederholung seinen Nachnamen in der Sendung angezeigt, weshalb ich ihn damals auf StudiVZ gesucht, gefunden und angeschrieben hatte.

Damals hatte sein Umstyling zur Folge, dass ihm die Haare abrasiert wurde. Nach dem Blick in den Spiegel beim Frisör, nachdem das Tuch vom Spiegel entfernt worden war, ist er genauso verfallen wie ich: Seine wunderschönen Löckchen waren ihm komplett abrasiert worden. Er hatte Tränen in den Augen (nicht aus Freude wohlgemerkt). Ich war damals daheim vor dem Fernseher genauso verfallen wie er und hätte am liebsten losgeheult. Ich konnte irgendwie nicht anders als ihm zu schreiben und merkte in der Mail an, dass ich hoffe, dass seine Haare wieder nachgewachsen sind.

Wir schrieben miteinander und siehe da: Ich durfte ihn besuchen in Berlin (wo er damals studierte). Das war für mich so surreal – für mich war es, als ob ich zu einem „Star“ fahren würde – weil ich ihn zuerst im Fernsehen gesehen hatte und dann eben auf einmal live vor ihm stand. Dieser junge Mann gab mir tatsächlich die Möglichkeit ihn kennenzulernen – und es wurde auch körperlich. Das erste Mal war ich für eine Nacht nach Berlin gefahren – man weiß ja nicht wie man sich versteht – und dann immer wieder für ein ganzes Wochenende.

Es war damals, 2012, 2013 echt eine schöne Zeit und 2014 besuchte er mich dann sogar in Wien zu meiner Geburtstagsfeier – was mir sehr viel bedeutete. ❤ Leider war er sehr schleißig im Kontakt halten, sodass inzwischen nur noch flüchtige Sms zum Geburtstag und zu Weihnachten hin und her wandern. Aber er hat auch inzwischen schon einige Jahre eine Freundin, was mich natürlich sehr für ihn freut. Find es halt nur schade, dass er gar nichts mehr sonst von sich hören lässt…

Na jedenfalls hab ich nun bei der heutigen Sendung von The Beauty and the Nerd einen neuen tollen Menschen gefunden der mich persönlich sehr anspricht: Markus (23) aus Kiel, hat lange Haare, studiert Philosophie und Sport. (Siehe: https://www.swp.de/unterhaltung/tv/beauty-and-the-nerd-2021-kandidaten-teilnehmer-nerds-wer-ist-dabei-staffel-3-57642789.html) Aber er spricht mich nicht nur wegen seines Alters und seiner langen Haare an, sondern wegen seiner ruhigen Art und – natürlich – der Tatsache, dass er bisher noch nie eine Frau geküsst hat.

(Auf diesem Bild schaut er irgendwie aus, wie ein junger Heath Ledger. ^^)

Deshalb Markus, wenn du (oder einer/eine der dich kennt) das hier zufällig liest: Ich würd dich echt gerne kennenlernen! Nicht nur solange du Kussjungfrau bist, sondern auch danach! *-*

Und wenn das ein anderer Jüngling (bis ca 33/35) liest: Ich bin inzwischen erfahrene Kusstrainerin und freue mich immer wieder, wenn ich einen lieben jungen NICHTRAUCHER unterstützen kann/darf. Voraussetzung: Die Sympathie, Chemie und Wertschätzung stimmt.

Der Unterschied zw. offener Beziehung und Freundschaft plus

Als ich dieses Jahr im Sommercamp war, hatte ich eine liebreizende 25 jährige Kollegin namens Serena, die nach und nach von mir als Privatperson auch einiges erfuhr. Zum Beispiel eben auch, dass ich eine glückliche offene Beziehung führe. Für sie, monogam in einer Langzeit-Zweierbeziehung lebend, war das eine komplett neue Welt.

Als Psychologiestudentin kam sie daher nicht drum rum, mir immer wieder Fragen zu meiner Beziehung zu stellen die sie interessierten. Unter anderem kam dann auch die Frage, wo ich den Unterschied mache zwischen Freundschaft plus und einer Beziehung. Für mich ist das nicht nur wegen dem Zusammenwohnen mit meinem Partner, von dem ich auch Kinder will, sondern es ist vor allem auch eine emotionale Frage. Meinen Partner liebe ich, meine Freundschaft-plus-Kontakte hab ich lieb. Lieb haben is zwar um einiges mehr als gern haben/mögen, aber dennoch weniger als richtig lieben.

Die spannendste Frage, die ich bisher noch nie gefragt worden war, war dann eine, die mich etwas zum Nachdenken brachte, weil ich so eigentlich noch nie darüber nachgedacht hatte: „Was würdest du für deine Beziehung tun, was du für einen Freundschaft-plus-Kontakt nicht tun würdest? Also wo ziehst du da die Grenzen?“ Nach einer ganzen Weile, in der es still war und in meinem Kopf rund ging, kam dann doch eine Antwort, die mich zum Weinen brachte.

Unter Tränen in den Augen (damit hatte weder sie, noch ich gerechnet, dass es auf einmal so emotional wurde), sagte ich ihr dann, dass ich für eine Beziehung mich der Liebe wegen definitiv mehr verbiegen würde als für einen Freundschaft-plus-Kontakt. So im gefühlten Vergleich: Zwei Drittel für meinen Partner, ein Drittel für einen Freund. Dies habe sich dann in der Vergangenheit bei mir wegem dem einen Partner in einer Depression bei mir geäußert, bei dem anderen bin ich dann in ein Burnout mit Panikattacken gefallen (ich hatte sowas vorher noch nie gehabt und auf einmal bekam ich eine Panikattacke aus Angst, dass er in eine Panikattacke fallen könnte…). Jedenfalls war diese Frage auch wieder eine spannende Erkenntnis für mich.

Alles in allem bin ich jedoch froh und dankbar, dass ich mich in meiner aktuellen langjährigen Beziehung nicht verbiegen muss und auch selten wenige Kompromisse eingehen muss, weil es gerade die Situation so verlangt. Ich fühle mich wie ein Fisch im Wasser und bin sehr dankbar für die Beziehung mit meinem Herzensmenschen Moritz.

Auch bin ich froh und dankbar, dass es in Sachen Freundschaft-plus-Kontakte keinen gibt, für den ich mich ansatzweise irgendwohin treibt, wo ich verbiegen muss/soll. Auch das genieße ich sehr, denn Drama hatte ich schon weiß Gott oft genug in meinem bisherigen Leben, da darf man sehr wohl die spiegelglatte, ruhige Oberfläche eines Sees auch zu schätzen wissen. ❤

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Der Musterschüler mit dem Bilderbuchpenis und seine Lehrerin

Insgesamt vier Mal habe ich Sanjay (20) bisher getroffen und ich kann nach wie vor nur Positives berichten. Er erweist sich in der Tat als Musterschüler. Ich kann gar nicht anders, als ihn voll gern zu haben. ❤ Er ist genau das, was ich mir als „Lehrerin“ von meinem „Schüler“ vorstelle: Lernwillig, offen für Neues, Feedback einfordernd, selbst rückmeldungsgebend und es macht mir einfach total Spaß mit ihm. Wenn alle so gewesen wären wie er, hätt ich wahrscheinlich gar keine Freizeit mehr gehabt. ^^ Also nicht verwunderlich, dass ich so gerne mit ihm abhänge.

Er erfüllt genau das, was ich mir unter einer Freundschaft plus vorstelle: Es gibt die körperlichen Momente und die einfach-nur-quatschen- und miteinander-auf-dem-selben Niveau-blödeln-Momente. Des Weiteren find ich seine nüchtern-rationale Art, als astrologische doppelte Jungfrau total angenehm. (Denn es gibt für mich kaum was unsexieres, als dass man(n) mich vor lauter Euphorie in den Himmel lobt und von mir ohne Ende mit funkelnden, verklärten Augen schwärmt, wie toll, fesch und sexy ich doch für ihn bin…Ich kann halt mit so einem „Anbetungsverhalten“ nichts anfangen.)

Wenn die wüssten…

Inzwischen hat er seiner Mutter (43) und seiner Cousine (18), die bei ihnen wohnt, auch schon von mir erzählt. Wie die meisten Frauen, waren auch die beiden neugierig und haben ihn wegen mir ausgefragt. Er schilderte, dass er ihnen „Häppchen hingeworfen“ hat aber auch immer wieder gesagt hat „kein Kommentar“. Besonders bei meinem Alter sei er laut seinen Erzählungen hartnäckig gewesen. ^^

Aber sie wird mich Ende August oder Anfang September dann ohnehin mal persönlich kennenlernen, wenn ich ihn mal zu sich nach Hause begleite, dann kann sie sich ein eigenes Bild machen ohne durch mein Alter voreingenommen zu sein.

Nach dem vierten Treffen stand für mich absolut fest: „Sanjay, du gehörst in mein Leben.“ – und das nicht nur, weil ich wegen einem Sms von einem Mädl dann vor ihm in Tränen ausgebrochen war und vor ihm weinen konnte. Bei ihm kann ich so sein wie ich bin, wie ich mich wohlfühle und bin somit ganz in meinem Element. Da gibt es kein künstlich erzeugtes Drama, keine zwanghafte Unsicherheit oder sonst was, was unseren Kontakt blockiert. Es ist einfach wundervoll im Flow. Von dem her ist es nicht verwunderlich, wenn ich auch schon inspiriert war, ihm Gedichte zu schreiben, wo ich diese Wertschätzung auch nochmal zum Ausdruck bringe. ^^

Sanjay meinte im Zuge unseres Kuschelns, dass er sich Intimität ohne Gefühle der Zuneigung beim Körperkontakt gar nicht (mehr) vorstellen könne – jetzt da er mich hat und das so in diesem freundschaftlichen Kontext erfahren hat. Durchaus verständlich. Denn ich find eh so traurig, dass es da immer noch genug Männer gibt, die ihre Jungfräulichkeit bei einer Professionellen zurücklassen, nur um es „hinter sich“ zu bringen. Das erste Mal sollte meiner Ansicht nach weder im Suff geschehen, noch unter Drogeneinfluss, noch unter dem Aspekt des „hinter sich bringens“. Aber es muss halt zwischenmenschlich für beide passen – sowohl sympathie- als auch chemietechnisch.

Jedenfalls möchte ich hier noch anführen, was er bisher so schönes mir rückgemeldet hat:

„[…] dass ich genau diese Dinge, Stabilität, Sicherheit, Liebe und Wertschätzung total gerne (an dich) weitergebe und auch hoffe, dass ich das immer weiter hergeben kann.“

In Bezug auf mein persönliches Warnschild „Wer unter die Oberfläche dringt, tut dies auf eigene Gefahr“ – Oscar Wilde schrieb Sanjay mir: „Ich glaube, ich würde dieses Warnschild lesen, einmal kurz nicken und dann ganz normal die Tür aufmachen, unter die Oberfläche dringen und dich weiter in deinem Facettenreichtum und deiner Tiefe kennenlernen wollen ^^.“ Ich: OMG! Das macht mich jetzt sehr sprachlos! Du schaffst es so oft, „die richtigen Knöpfe“ bei mir zu drücken – sei es körperlich, verbal oder emotional.

„Der Mann hilft, die männliche Energie in der Frau zu wecken und umgekehrt. Die männliche Persönlichkeit wird ausgeglichen, wenn die weibliche Energie geweckt wird, und die weibliche, wenn die männliche Energie aktiviert wird.“ „Das ist einer der Sätze, die ich schon ziemlich gefühlt habe, weil ich das Gefühl habe, dass das auch bei mir der Fall ist, wenn ich bei dir bin. Ich fühle mich auf jeden Fall ausgeglichen und bekomme sehr viel Energie von dir, was ich selten bei anderen Menschen habe. Vor allem weil ich stark introvertiert bin und ich für gewöhnlich immer Energie verliere, wenn ich Zeit mit anderen verbringe. Aber bei dir ist das immer genau das Gegenteil!“   

Alles in allem lässt das auf eine tolle Zukunft mit ihm in meinem Leben hoffen. Ich freue mich sehr, dass er mich dazu auserkoren hat, sich in meine Hände zu begeben, von mir zu lernen und sich durch mich weiterzuentwickeln. Er hat mir sein Vertrauen und seine Zuneigung geschenkt, was für mich ein großes Kompliment ist und mir sehr viel bedeutet, von dem her ist sein Vertrauen bei mir definitiv in guten Händen.

Knutschtraining ODER: Der Crashkurs der eigentlich keiner werden hätte sollen

Tja… also ich bin nun, im Jahre 2021 bei den 2000er Jahrgängen angekommen. In letzter Zeit hatte ich zwei Treffen mit zwei verschiedenen jungen Männern, die im Jahr 2000 geboren sind. Der eine war aus der Steiermark, der mich damals 2019 mit 19 damals angeschrieben hat und 1,5 Jahre später (immer noch 20) ist es nun zu Stande gekommen (zum einen der Corona-Pandemie geschuldet aber auch zum anderen, weil er in der Steiermark wohnt und das nicht unbedingt in meiner regulären Reichweite liegt).

Aber um Mr. Steiermark geht es nicht, sondern um den zweiten, einen 20 jährigen indisch-stämmiger junger Mann der in Wien geboren ist und auf mein Inserat geantwortet hat, wo ich ein Knutschraining angeboten habe. Nennen wir ihn hier „Sanjay“ (strahlende Sonne).

Sanjay schrieb mich folgendermaßen an:

Hey!

Ich bin 20, habe noch nie jemanden geküsst, würde aber gerne und wurde absolut von deinem Post, deinem Profil und von dir persönlich überzeugt! Wahrscheinlich sogar ein bisschen zu sehr ^^‘.
(Auf Nachfrage verrate ich dir warum zu sehr, ich will’s aber aus einem gewissen Grund nur nicht sofort in die erste Nachricht schreiben.)

Und weil du explizit danach gefragt hast:
Meine (simplifizierte) Geschichte – Ich hab eine Sozialphobie und bin ziemlich introvertiert. Ich bin schon als Kind immer sehr schüchtern gewesen und das hat sich über die Jahre ziemlich verstärkt, unter anderem weil ich in 2 aufeinanderfolgenden Schulen keinen Anschluss in der Klasse gefunden habe. Und weil ich auch außerhalb der Schule keine sozialen Kontakte hatte, hat das zwangsläufig dazu geführt, dass ich vereinsamt bin, mich isoliert habe und depressiv wurde. (Verdammt, ich wollt es nicht so negativ erzählen). Naja, fast forward zum positiveren Ende, mittlerweile bin ich um einiges besser im sozialen Umgang, habe mir 3 Freundschaften aufgebaut (auch wenn diese noch lange nicht perfekt sind) und habe ein paar Ambitionen gefunden, was ich in Zukunft machen will. Aber eine Sache, womit ich überhaupt keine Erfahrungen habe, ist alles was mit Beziehungen, sexuellem Kontakt und auch schon mit Dates mit dem gegensätzlichen Geschlecht zu tun hat. Und deswegen bin ich hier, sodass ich erste Erfahrungen mache und beim Thema Sex kein nervöses Wrack bin. Und da hört sich dein Knutschtraining nach einem perfekten ersten Einstieg an ^^.

Meine Erwartungen sind genau das, was du auch beschrieben hast, küssen mit kuscheln und streicheln, mit einer liebevollen Person wie dir.

Wobei zugeben bestenfalls auch der Wunsch nach mehr bestehen würde, heißt nach deinem Einteilungssystem wahrscheinlich sogar Freundschaft > Plus). Ich erfülle sogar die „Voraussetzung“ mit den längeren Haaren, hehe.
Sollten fast schon 2 Jahre sein, die ich sie jetzt wachsen lassen und bin schon ein bisschen stolz auf sie.

Naja, ich hoffe das war nicht zu lang. Und ich würde mich freuen, wenn ich eine Antwort bekomme! ^^
(Und ein Feedback, wie meine erste Nachricht war, bin nämlich auch Anfänger im Frauen anschreiben)

Ich fand sein Schreiben wirklich genau passend zu dem was ich mir in Sachen angebotenem Knutschtraining vorstellte. Also wirklich haargenau meine Zielgruppe. Das Alter passte, die Zuschrift passte und die wertschätzende Kommunikation passte, sodass es dann nur wenige Tage dauerte, bis wir und dann tatsächlich live gegenüberstanden. Ich freute mich schon voll auf ihn und nahm mir extra-viel Zeit für den jungen Mann, denn eine Knutsch-Jungfrau hatte ich ja nun schon länger nicht mehr. 🙂

Letzte Woche, an einem warmen, sonnigen Tag um 15:00 waren wir beide pünktlich am vereinbarten Treffpunkt auf der Donauinsel angekommen. Vorab hatte ich ihn per Sms gefragt, ob eine Umarmung zur Begrüßung okay sei und er bedankte sich für die Frage – ja, es sei voll okay. Das freute mich. Nur bat ich ihn, wenn dann um eine gescheite Umarmung, denn so ein kurzes „tätschel-tätschel“ ist definitiv nicht mein Ding. Zwecks Hilfestellung meinte ich dann noch in der Sms, er könne bis 5 zählen (also 5 Sekunden lang) falls er sich unsicher ist bezüglich der Länge.

So kam es also dann, dass ich lächelnd auf ihn zukam, ihn umarmte und dabei gleich feststellte, dass er für mich sehr angenehm roch und dass ich am liebsten noch eine ganze Weile länger mit ihm so umarmt dagestanden hatte. Da musste ich mich dann schon zamreißen, dass ich die Bremse zog – denn erschien auch keine Anstalten zu machen loszulassen. Daher fragte ich ihn, ob das okay so sei und er nickte. Dann meinte er: „Waren das schon 5 Sekunden? Ich muss gestehen, ich hab zu zählen vergessen weil es so angenehm war.“

Erst jetzt bemerkte ich sein deutsches Deutsch – mit dem ich zugegebenermaßen nicht gerechnet hatte. Deshalb fragte ich nach woher das kam und er erklärte mir, dass er viel online unterwegs ist und da kommuniziere er viel mit Deutschen. Ah, verständlich, das erklärte es. Und ich konnte es gut nachvollziehen, denn als Teenie, nachdem ich auf den Geschmack von Daily Soaps gekommen war, hatte ich auch eine Phase, wo ich aus Spaß einfach im deutschen Deutsch geredet hatte und mich mein damaliger Freund getadelt hatte, ich solle doch bitte wieder „normal“ reden, weil er das nicht mochte.

Na jedenfalls gingen wir dann plaudernd zu meiner Lieblingsstelle auf der Donauinsel und machten es uns dort auf einer Picknickdecke gemütlich. Er sagte mir auf dem Weg dort hin, er sei überrascht, dass er nicht extra-nervös sei, sondern es nur seine „normale“ Art der Nervosität sei. Das freut mich, denn ich hatte ohnehin schon versucht, vorab durch das Schreiben mit ihm seiner Nervosität schon etwas „Wind aus den Segeln“ zu nehmen. Dennoch war ich zwischendurch auch schon etwas frustriert, dass er mir nicht angeboten hatte, meine Tasche mit der Decke zu tragen, aber darüber sah ich hinweg, da dies ja überhaupt sein allererstes Treffen mit einem Mädl (oder in meinem Fall, einer Frau) gewesen war.

So breiten wir also die Decke aus, setzten uns gegenüber und schauten uns ratlos an. Ich in meiner „mächenhaft-unschuldigen Stimme: „Und jeeetzt?“ Ich war planlos, genau wie er. Wenngleich mir bewusst war, dass das in dem Moment jetzt nicht unbedingt „professionell“ war, weil der Lehrer nicht ratlos seinen Schüler anschauen sollte um zu fragen, was wir nun machen. immerhin ist er ja der Lehrer, aber ich konnte irgendwie nicht anders.

Mein Körper war seit der Umarmung auf kuscheln eingestellt und wollte ihn unbedingt wieder kuschelnd eng an mir spüren und riechen. Aber für ihn, der echt keine Plan von irgendwas hatte, war das nicht sonderlich hilfreich. Also ging ich in den Rational-Modus und fragte ihn was er machen möchte: Ich kann ihm einerseits kuscheln vorschlagen, andererseits Scrabble spielen und drittens hab ich – für den Fall der Fälle, obwohl ich dann gemerkt habe, er braucht es eh nicht, Ressourcium Karten mitgenommen, auf denen Fragen stehen, die man sich dann gegenseitig stellen kann. Er entschied sich für Scrabble, auch wenn er das noch nie gespielt hatte. Aber ich freue mich immer, wenn ich einen Scrabble-Partner finde und jemandem das Spiel beibringen kann. 🙂

Wir spielten eine Runde und dann sprachen wir uns ab, wie unsere bisherigen persönlichen Eindrücke so vom jeweiligen anderen sind. Ich freute mich, dass er bisher einen guten Eindruck von mir hatte und sich mit mir wohlfühlte. Sanjay sagte, ich sei eine angenehme Herausforderung für ihn, weil ich so offen bin, wie er bisher noch nie jemanden kennengelernt hat und nachdem auch er mein Feedback von mir erhalten hatte (ja inklusive das mit dem Tragen der Decke) entschied er sich doch sich hinzulegen und das mit dem kuscheln probieren zu wollen. 🙂

Am Anfang war das Ganze noch ein bisschen unbeholfen, weil er sich noch nicht traute, mich zu streicheln, sondern einfach nur auf dem Rücken lag, sich an diese neu Situation erstmal gewöhnen musste da jemanden im Arm zu halten und mich daher erstmal nur mit einer Hand umarmte. Nach einer Weile entschied er sich aber dann doch zu fragen, ob er mich denn auch streicheln dürfte und wie aus der Pistole geschossen kam von mir lächelnd und bestimmt zurück: „Ich bitte sogar darum.“ Ich war ja im Grunde nur in den Startlöchern und habe genau DARAUF gewartet. Also begann er mich zaghaft mit der rechten Hand, die er um mich geschlungen hatte, zurückzusteicheln und es war angenehm. Ich war froh, dass er den Körperkontakt erwiderte und nach kurzer Zeit fragte er auch schon, ob er mich denn mit der anderen Hand auch streicheln dürfe. Ja natürlich durfte er das.

Für ihn war es wichtig, für jeden Schritt zu fragen und ich hatte noch nie so jemanden, der solche Babysteps vorwärtsgegangen war. Aber es war – trotz dieser ungewohnten Situation – vollkommen okay für mich, denn so lernte ich auch als Lehrerin wieder was Neues dazu. Das Kuscheln dauerte lang, die Zeit verflog dabei und fühlte sich für mich einfach nur angenehm an. Er stellte fest, dass man nicht dabei permanent reden muss, sondern dass man das auch einfach so genießen kann, ohne dass dabei eine peinliche Stille entsteht.

Bei manchen war es so, dass mich das Kuscheln ansich schon erregte und unser beider Atem dann schon schneller wurde, sodass die Hände zu in andere Regionen zu „wandern“ begannen, doch bei ihm nicht. Bei Sanjay ging es wirklich erstmal nur um’s Kuscheln. Ich stellte mich durch diese Umstände daher auf ein Knutsch-Kuschel-Treffen ein, genauso wie ich es ausgeschrieben hatte im Inserat. Dennoch fragte ich ihn nach einer Weile, ob ich ihn im Gesicht streicheln darf. Normalerweise tu ich das auch nicht, dieses vorab Fragen, (was das Gesicht betrifft) doch bei ihm hatte ich den Eindruck, dass ich das machen müsse – damit er sich drauf einstellen kann. Er erlaubte es mir und in weiterer Folge durfte ich auch durch sein schwarzes, gelocktes, wirklich sehr dickes, schulterlanges Haar fahren. Umgekehrt fragte er mich dann auch, ob mir das gefällt, wenn er mich da so am Kopf krault, als seine Hände nach oben gewandert waren und ich erzählte ihm wahrheitsgemäß, dass ich das schon sehr mag, aber nicht jeder bei mir darf.

Und dann wurde es ernst…

Keine Ahnung wie viel Zeit vergangen war, aber ich musste dann mal austreten und als ich wiederkam, saß Sanjay aufrecht im Schneidersitz da. Also setzte ich mich gegenüber von ihm hin und er fragte mich, ob ich mir vorstellen könne ihn zu küssen. Ja, das konnte ich – ob er das denn jetzt auch will, fragte ich lächelnd zurück und er bejahte ebenso. Also übernahm ich den ersten Schritt und kam mit meinen Lippen auf ihn zu. Ich versuchte ihn langsam zu küssen, doch er wurde von sich aus immer schneller und trotzdem war das Ganze noch sehr holprig und unbedarft.

Also mal kein Naturtalent, was aber nicht schlimm war, denn andere kommen dann ein wenig später durch Übung in das Ganze hinein. Nach diesem ersten Versuch meinte er, ich sei ihm zu schnell gewesen- dabei hatte ich mich ihm ja nur angepasst. Aber gut, so war es nun. Ich war innerlich zuversichtlich, dass er das schon noch hinkriegen würde. Alles in allem, kein großes Drama.

Etwas später gingen wir beim erneuten Kuscheln im Liegen den zweiten Knutschversuch an, und der hatte es dann in sich. Da war er irgendwie schon besser, etwas selbstsicherer und routinierter und ehe wir uns versahen, knutschten wir wild miteinander um. Es hatte sich total aufgeschaukelt, es wurde immer heftiger, lag schließlich auf ihm drauf, wir rieben uns gegenseitig aneinander und ich wusste nicht wie mir geschah oder wie viel da jetzt grad zu viel war, daher unterbrach ich – gerade noch Herrin meiner Sinne -und fragte keuchend, ob er eine Pause brauche – und ja, die brauchte er. Er hatte sich irgendwie von dem Ganzen auch sehr mitreißen lassen…

Reizüberflutung und mal wieder runter vom Gas

Also legte ich den Kopf neben seinen, während ich keuchend wieder versuchte normal zu atmen aber es gelang mir noch nicht, denn dieses Abbremsen in der „Hitze“, in diesem ganzen Aufschaukeln, hatte zur Folge, dass es fast schon sowas wie einen Kurzschluss in meinem Gehirn auslöste. Ich weiß nicht, wie ich es so recht erklären soll, aber es war sowas wie emotionale komplette Reizüberflutung in Sachen Erregung. Die Tatsache, dass ich mich selbst so dermaßen abgebremst habe, um wieder auf „normal“ zu kommen, ließ mich nicht nur keuchen, sondern auch weinen und zittern. Das war sehr heftig und wenngleich er gefragt hat, ob alles in Ordnung ist und ich nickte, musste ich mich dann erstmal ausheulen, um ihm diesen Vorgang danach erklären zu können. (Deshalb hier auch für euch:)

*** EIN KLEINER EXKURS: Tränen entstehen dann, wenn wir emotional erregt sind, sei es aus Kummer, Schmerz, Trauer, Wut oder eben auch Freude. Wenn die psychische Erregung stark genug ist, löst das Gehirn einen Nervenimpuls aus, der die Tränendrüsen aktiviert … und dann weinen wir. Quelle: „https://klinikclowns.lachtraenen.de

Wenn den Tränen ein intensives positives Gefühl vorausgeht, können die Tränen zunächst als eine Art Gegenspieler wirken. Das Weinen ist damit der Versuch, die emotionale Balance wiederherzustellen, und die überwältigenden Gefühle werden für einen selbst wieder greifbar. Quelle: http://www.dasgehirn.info

Häufig handelt es sich bei diesem unerwarteten Tränenausbruch nach dem Sex um die postkoitale Dysphorie. Anstatt in eine Erholungsphase nach dem Höhepunkt zu gleiten, rutschen die Betroffenen in ein Gefühlschaos.“ Quelle: https://www.t-online.de/leben/liebe/id_84774826/darum-fliessen-nach-dem-sex-manchmal-die-traenen.html

Haben diese Frauen einen Orgasmus, entspannen sich die Muskeln im Unterkörper während die Spannung im Oberkörper bleibt. Durch Weinen oder manchmal auch Lachen entlädt der Körper diese Spannung. Quelle: https://www.heute.at/s/-weinen-nach-dem-sex-hat-nichts-mit-traurigkeit-zu-tun–58819221 ***

Viele Männer geraten immer gleich in Alarmbereitschaft wenn Frau weint, aber weinen ist nicht nur immer Traurigkeit geschuldet. Ich weine auch, wenn ich emotional überwältigt bin – und das war ich eben in dieser Situation. Mitten in der Extase, vermutlich so 75% schon in Richtung Orgasmus und dann – puff – gleich auf Null runter (wegen Pause) – das war einfach zu viel für meinen Körper, da kam er nicht mit und musste sich – wie eben oben beschrieben – in Form von Tränen „entladen“. Er hat dann diese Erklärung überraschend gut hingenommen und konnte das scheinbar gut akzeptieren.

Was ich sehr schön gefunden hatte, war, dass er mich, noch nicht wissend was los war, mich einfach gehalten hat, während ich geweint hab. Das hat mir viel bedeutet – und das meldete ich ihm auch als Feedback zurück, dass es wichtig ist, in so einem Moment dass der Mann da ist, die Frau auffängt und sie hält. ❤

Und so war auch Runde zwei vorbei. Dadurch dass die so intensiv war, hätten wir dann eigentlich beschlossen gehabt, es bis dahin mal zu belassen. Genug „Training“ für den ersten Tag. Ich teilte ihm mein Kopfkino mit, dass mein Kopfkino schon weiter gewesen war und es gerne gehabt hätte, dass ich mir mein Bikini-Oberteil ausziehe und er meine Brüste knetet und an ihnen saugt, während ich auf ihm sitze. Aber das hatte er dann kategorisch auf das nächste Mal verschoben – was auch voll okay war. So bekam ich dann noch eine kl. Rückenmassage und wir plauderten wieder.

Unverhofft kommt manchmal oft…

Aber irgendwie… ich kann im Nachhinein gar nicht mehr genau sagen wie, hat sich dann doch noch eine Runde drei mit Knutschen ergeben und es wirkte, als habe er nun den Dreh raus und es wurde wieder… naja etwas stürmisch zwischen uns… Und ich hätte es ja nicht geglaubt, aber ich durfte dann doch tatsächlich erfühlen, was er da so ausstattungsmäßig in der Hose trägt. Ich war… nun, wie soll ich sagen… noch mehr erregt, als ich herausfand, dass das mit seinen XL genau die Größe war, die ich für mich nun mal „brauche“. ❤

Im Zuge meiner Erregung fragte ich ihn dann, ob ich „ihn“ in den Mund nehmen darf und begann nach seiner Zustimmung „ihn“ liebevoll, vorsichtig seine Eichel in den Mund zu nehmen und diese mit der Zunge zu liebkosen. Ein so schöner Penis! Ein Bilderbuchpenis, der nicht nur schön und ästhetisch aussah sondern auch gut schmeckte. Somit machte das Ganze noch mehr Spaß und er schien es zu genießen, auch wenn es auf mich wirkte, dass er noch mehr mit dem Kopf und dem Anylsieren des Ganzen dabei war (da seine Atmung noch nicht jene Atmung war, die ich sonst bei einer solchen Tat von mir vernahm). Es dauerte nicht lange, da saß ich dann auch schon bald wieder auf ihm oben und wir knutschten wild weiter.

Es war alles voll schön und intensiv. Was ich da dann schon alles in meinem Kopfkino mit ihm gemacht hätte… Also ich wunderte mich über mich selbst: Ich bereute es nämlich, dass ich kein Kondom da hatte. Ich weiß nicht, wann mir sowas zuletzt passiert war! Wenngleich ich mich, meine Naturgeilheit und mein schnell zu entfachendes Feuer kenne, hatte bei dem Treffen mit ihm definitiv nicht mit so einem intensiven Hergang gerechnet! Er natürlich auch nicht. Dementsprechend so arg! Wie sich das Ganze dann weiter gesteigert hätte, hätte er glaub ich sein erstes Mal gleich von Kuss bis Sex an einem Tag mit mir gehabt. (Normalerweise wirklich absolut nicht meine Vorgehensweise bei Kussjungfrauen und dem ersten Treffen!)

Aber gut, zum Sex kam es dann zwar nicht, aber zu einer weiteren Überraschung: Er fragte mich, ob er nun „auch mal bei mir darf“. Natürlich durfte er. Und schnell entledigte ich mich auch noch meiner Bikinihose, sodass er mit seinem Kopf zwischen meine Beine abtauchen konnte. Und da war war ich dann erneut verblüfft: Da zeigte sich ein wahres Naturtalent auf. Er hatte beim Lecken alles richtig gemacht und ich konnte mich definitiv in keinster Weise beschweren. Wow!

Durch das zuvorige mich-auf-ihm-reiben und dabei fast schon kommen, war mein Kitzler schon ziemlich überreizt gewesen, sodass ich mich nicht beim Lecken ideal dem potentiellen Kommen hingeben konnte und ihn deshalb bat mit den Fingern nachzuhelfen, während ich mit der Hand an meinem Kitzler rieb. Und so kam ich schließlich und war glücklich und erschöpft. 🙂 Auf meine Nachfrage hin, sagte er, ihn störe es nicht, dass es 1:0 stand. Er vermittelte mir den Eindruck, dass alles so gepasst hatte wie es war.

Es war längst dunkel geworden, als wir den Heimweg antraten. Ich genoss die warme Sommerluft und das Grillenzirpen. Es war eine traumhafte Nacht. Und er hatte es sich zu Herzen genommen: Beim Rückweg war er dann so lieb und trug mir mein Sackerl mit der Decke. 🙂

***

Alles in allem hatte unser Kennenlerntreffen also nun sage und schreibe 8 ganze Stunden gedauert! Wir hatten uns um 15:00 getroffen und uns um 23:00 verabschiedet. ❤ Das spricht doch für sich, was? 🙂 Ich hatte ihm ja versichert, dass ich mir für uns er Treffen viel Zeit nehmen würde, aber dass es dann so lange gedauert hatte, war für uns beide eine Überraschung – denn die Zeit, die Stunden waren einfach nur so verflogen.

Sanjay empfinde ich als wundervollen Menschen mit ganz viel Potential in ganz viele verschiedene Richtungen. Ich hatte ihm wahrheitsgemäß vorab geschrieben, dass mich deshalb Nerds und unerfahrene junge Männer so reizen, weil das oft so liebe Menschen sind, für mich wie ungeschliffene Diamanten, denen ich mich gerne annehme. Für mich ist Sanjay definitiv so ein ungeschliffener Diamant und ich bin froh, ihn nun in meinem Leben zu haben, da ich mich sehr mit ihm wohlfühle. Ich bin schon mega gespannt, wie es mit uns beiden weitergeht und uns die Reise des Lebens hinführen wird…

„Da ist noch Meer zwischen uns“

Es gibt da dieses Lied von Eisbrecher „Zwischen uns“ und wenn ich an IHN denke, dann denke ich an dieses Lied – weil irgendwie ist da schon was Wahres dran. Eigentlich hatte ich ja dieses Jahr den Kontakt mit ihm abgebrochen, nachdem nichts, aber auch gar nichts Persönliches von ihm gekommen war und nur Monate der Funkstille herrschten. Er aus Oberösterreich, ich aus Niederösterreich doch bei unserem damaligen letzten Treffen (das war irgendwann zwischen Oktober und November letzten Jahres) meinte er, bei einem gemeinsamen Essen, dass er schon gewillt sei, das Ganze auch zwischenmenschlich persönlicher werden zu lassen. Leider war das eben nach all den verstrichenen Monaten nicht der Fall.

Heute hab ich ihn auf der selben Erotikplattform wiederentdeckt (Anmeldung mit neuem Profil im Frühjahr) und hab ihm daher eine Echtheitsbestätigung gegeben, dass er eben echt ist. Daraufhin bedankte er sich bei mir (womit ich nicht unbedingt gerechnet hatte, denn auf meine Verabschiedungs-SMS war dann auch keine Reaktion mehr gekommen).

Nach all den Monaten wirkte es nun, als habe es gar kein Verabschiedungs-Sms gegeben. Jedenfalls hat er mich nicht drauf angeschrieben, sondern sich nur erkundigt, ob ich in der Zwischenzeit schon mal wieder „was Geiles“ erlebt hätte. Was soll man dazu sagen? Dadurch, dass ich den Schlussstrich gezogen hatte, konnte ich das Ganze besser nehmen, aber leiwand fand ich es auch nicht unbedingt… Naja… es ist wie es ist und der virtuelle Kontakt ist okay für mich.

Für das Zwischenmenschliche klaffen da allerdings Welten aufeinander – also im Sinne von: „Da ist noch ein ganzes Meer zwischen uns.“ So nahe wir uns auch körperlich gekommen waren letztes Jahr, so fremd sind wir uns doch zwischenmenschlich… Und mit diesem Spagat kann ich einfach (im persönlichen Kontakt) nicht umgehen…

Nah dran ist eben doch auch vorbei…

In meinem letzten Beitrag https://neuesvonderjaegerin.wordpress.com/2021/05/21/vielleicht-mein-letzter-kurz-vor-dem-ruhestand/ schrieb ich von Andreas, der mir wiedermal mehr gezeigt hat, warum 18-19 Jährige einfach nicht in mein Beuteschema fallen. Wenngleich ja Personen von Mensch zu Mensch verschieden sein mögen, so hat mich meine bisherige Erfahrung immer wieder auf’s Neue gelehrt, dass die einfach noch zu jung für mich sind und eben noch nachreifen dürfen.

Mein Helfersyndrom hatte halt mal wieder voll zugeschlagen… Na jedenfalls wollten wir telefonieren, aber auch wenn er mir am damaligen Freitag geschrieben hatte, er habe am Sonntag den ganzen Tag Zeit zu telefonieren, und ich ihm dann sagte, ich werde gegen 18:30 anrufen, bat er mich das Telefonat zu verschieben, da er um 19:00 weg müsse. Ich willigte ein, wir verschoben es auf Mo Abend, hatte aber dann vergessen, weil ich der Arbeit (Nachtdienst) so viel los war. Es kam auch kein Nachfrage-Sms seinerseits…

Deshalb hab ich mich dann am nächsten Tag bei ihm entschuldigt und ihm ehrlich geschrieben, dass ich vergessenhatte, doch es kam seinerseits keine Reaktion. Am Ende der Woche hatte ich ihm dann folgendes per Mail geschrieben:

„Hallo Andreas, auch wenn wir uns noch nicht gehört haben, bestätige ich dir hiermit, dass es meinerseits beim Wochenende 25.6.-27.6. bleibt. Habe es mir nach wie vor fix für dich freigehalten. Vom jetzigen Standpunkt auch würde ich am 25. (Nachmittag) anreisen und entweder am 26. wieder zurück oder am 27. – je nachdem wie wir uns verstehen und miteinander wohlfühlen. Hoffe das ist noch in deinem Sinne. LG Mina“

Er: (3 Tage später, am 17.6.) Hallo Mina, ich habe mittlerweile jemanden gefunden mit dem ich mich sehr gut verstehe und sehr viel Zeit verbringe, was auch der Grund ist warum ich momentan wenig zeit habe. Ich hoffe du bist mir nicht böse wenn ich unser Treffen absage. LG Andreas

Ich: „Okay, danke für die Info. Das freut mich natürlich für dich. Find es zwar schade, aber immerhin ist es rechtzeitig und dann kann ich die Zeit anders verplanen. Liebe Grüße, und herzlichst alles Gute! :-)“

Schade, ich wäre gerne mal wieder nach Tirol gefahren, aber andererseits ist es vielleicht eh besser, wenn er wen hat, der möglicherweise auch in seinem Alter ist. Ich hoffe nur, die Person tut ihm gut und hat Verständnis für ihn…

Bezüglich „nachreifen“ meinte ich, dass er möglicherweise mit 20 schon ein bisschen mehr Erfahrung im zwischenmenschlichen Umgang hat und mich nicht einfach so lang warten gelassen hätte (als Vermutung meinerseits). Aber zumindest war die Absage fair und rechtzeitig und somit kann ich mich nun auf anderes konzentrieren…

Vielleicht mein Letzter… (-> kurz vor dem „Ruhestand“?)

Er ist vielleicht mein Letzter und somit auch mein bisher Jüngster (vom Altersunterschied), den ich mit meinen nun 36,5 Jahren „einschule“. Der Reiz ist bei ihm zurückgekehrt. Er ist zarte 18, wird diesen Sommer 19 (2002er Jahrgang), hat blonde, längere Haare und kommt aus Tirol (Innsbruck).

Ich schreibe mit ihm (nennen wir ihn hier „Andreas“) über eine Kontaktplattform/App in der es um Freundschaften und Interessensgemeinschaften geht. Dort ist er mir nicht nur wegen seiner Haare aufgefallen, sondern auch wegen seinem Inserat, dass er sich jemanden zum kuscheln wünscht. Das fand ich irgendwie voll entzückend und hab ihm erstmal auf Grund der Entfernung erstmal die Seite https://www.kuscheldate.net empfohlen. Andreas war sehr erfreut über diese Empfehlung, meldete mir dann aber zurück, dass da niemand aus seiner Gegend wäre.

Monate vergingen und er schaltete ein neues Inserat und irgendwie kam ich nicht drum rum, mich vorgestern nochmal bei ihm zu melden und ich beschloss ihn im Juni zu besuchen – sofern er das auch möchte. Er willigte sofort ein, wies mich aber drauf hin, dass er noch bei seinen Eltern in einer Wohnung wohnt. Daraufhin wollte ich wissen, ob denn Damenbesuch dann für sie okay seien und er meinte ja. Ich erfuhr, dass er eine Katze hat und ein 150cm breites Bett – also ideal zum kuscheln.

(Er erfuhr nicht mein Alter, da ich ihm sagte, dass ich da schon etwas heikel dabei bin, doch er meinte, solange ich nicht theoretisch seine Mutter sein könnte, ist alles gut. Tja… was soll ich sagen… Meine Schwester ist ebenso ein 2002er Jahrgang (der berühmte „Nachzügler“) und demnach hätte ich THEORETISCH auch schon ihre Mutter sein können – mein Glück ist halt, dass ich ausschau wie 28.)

Dann fügte er noch dazu: „ach genau, meine Schwester ist warscheinlich nicht da weil sie arbeitet also wär ihr Bett + Zimmer dann auch noch frei…“ nur für das Worst-Case Szenario. „Die hat im Sommer ein Praktikum irgendwo im Onerland und wohnt dann auch dort.“

In weiterer Folge wollte ich wissen, ob er schon öfters Kuscheldates hatte. Er: „naja ich hatte noch nie ein richtiges Kuscheldate ich kuschel’nur hin und wieder mit einer Kollegin aber Gefühle sind da nicht im Spiel“.

Ich: „Wenn du dir so ein Kuscheltreffen ausmalst… wie würdest du es angehen? Was stellst du dir da vor?“

Er: „Also ich stell es mir halt vor das man sich trifft und dann erst mal eine Umarmung. Dann halt irgendwas unternehmen oder so. Am Abend dann halt einen Film schaun und dabei ein bisschen kuscheln. Also Kopf auf die Brust oder so ähnlich halt.“

Ich: „Sehr gut, das is ganz in meinem Sinne. So würd ich mir das auch vorstellen. :-)“

Er: „Dann is ja gut. Ich werd auf jeden Fall nichts machen was dir unangenehm ist. Auch generell bin ich bei sowas eher zurückhaltend weil ich nicht will, dass sich der andere unwohl fühlt. Also wenn du ein bisschen berührungsfreudiger bist wär das kein Problem. ^^“

Ich: „Ich bin berührungs- und kontaktfreudig. ^^ Daher hast du bei mir den Vorteil, dass ich schon erfahren bin was Dating und Körperkontakt angeht. Daher weiß ich schon was ich mag und nicht mag und kann das auch klar kommunizieren. Aber danke schonmal, dass du das schon im Vorhinein erwähnt hast, dass du nichts machen willst/wirst was mir unangenehm ist. Generell ist es so, dass ich es eh so mag, wenn der Mann zurückhaltender ist, weil da kann ich dann das Tempo vorgeben. Deswegen freu ich mich immer über introvertiertere Persönlichkeiten, weil da bin ich mir dann sicher, dass sie mich nicht gleich „notgeil anspringen“ (und glaub mir, das hatte ich leider auch schon, daher hab ich für mich festgestellt, dass das bei ruhigeren, introvertierteren besser funktioniert). Ich liebe es wertschätzend zu berühren und berührt zu werden und leite auch gerne an, wenn jemand unsicher ist. Da ist dann das drüber reden wichtig. Nicht vieles zerdenken und mit sich selbst ausmachen, sondern klar nachfragen und Wünsche äußern. Manche meinen ja, es sei unsexy wenn man die Frau fragt, ob man sie küssen darf. Ich bin eine, die es mag gefragt zu werden (wenn einem danach ist, aber sich nicht so recht traut) – besser so, als besagter „Überfall“.“

Er: „Mit Kollegin meinte ich eine aus der Parallelklasse da ich noch in die Schule gehe (Htl) ich hab mit dem ganzen Zeug wie Dating überhaupt keine Erfahrung. Mit kuscheln meine ich auch wirklich nur kuscheln und nichts Sexuelles weil ich vermute, dass ich demisexuell oder vlt sogar asexuell bin. Glaub mir ich werde oft genug fragen, ob das passt oder ich etwas machen darf haha.“

Ich: „Okay, gut zu wissen. Interessant, dass du dich schon mit demisexuell auseinandergesetzt hast. Bedeutet das dann, du hast noch nie ein Mädl geküsst? (Auch mit volljährigen Kussjungfrauen hab ich schon mehrere Erfahrungen.)“

Er: „Nein hab noch niemanden geküsst oder auch nur ansatzweise irgendeine romantische Erfahrung gemacht. Selbst ein richtiges Date hatte ich noch nie. Das gleiche gilt für flirten.“

Ich: „Danke für deine Ehrlichkeit. Von dem her fühle ich mich nicht nur geehrt, dass du mich empfangen willst, sondern ich find es auch gut, dass du es WIRKLICH langsam angehen willst. Bin schon gespannt auf dich und freue mich schon jetzt auf Juni. 🙂

Er: „naja, von wollen ist vlt nicht immer die rede aber momentan bin ich mehr auf der suche nach guten freunden. das meiste hat sich halt nie ergeben… aber falls du geglaubt hast, dass ich irgendwas sexuelles gemeint habe tut es mir leid das ich dich enttäuschen musste.“

Ich: „Nein, nein, es passt eh alles. Du hattest kuscheln geschrieben, ich hab mich auf kuscheln eingestellt. Dann hast du deinen Standpunkt und die Umstände klargestellt, somit kenn ich mich aus. Daher hast du mich nicht enttäuscht. Alles gut. 🙂 Für mich ist es ja auch gut zu wissen worauf ich mich einstellen kann. Und ich bin froh, wenn Männer nicht immer gleich an „das Eine“ denken. Ganz ehrlich, wenn es passt und du dich entschließt, angesichts der Umstände (des Wohlfühlen und Entspannens, aber nicht des „es hinter sich bringen“-Wollens) deinen ersten Kuss mit mir haben zu wollen würd ich mich freuen. Sonst freu ich mich einfach auf eine schöne gemeinsame Zeit.

Er: „meiiiii danke, wer weiß vielleicht ergibt es sich und wenn nicht dann halt nicht. Ich freue mich auf jeden Fall. Auch schon sowas wie händchenhalten wär schon was besonderes für mich.

Ich: Moi, das lässt gleich mein Herz höher schlagen. Ich liebe händchenhalten, streicheln und kuscheln. Küssen ist dann nur das i-Tüpfelchen sozusagen. ^^

Er: haha das sind alles Dinge von denen ich träume sie zu machen 😀

Ich: Also dann kannst du nicht asexuell sein, meiner Ansicht nach.

Er: was ich auch wirklich gerne einmal probieren würde ist das ich mich auf einen Stuhl setze, sich jemand mit dem Gesicht zu mir sich auf meinen Schoß setzt und man sich dann lang umarmt. Das asexuell ist nur auf das sexuelle bezogen. In romantischer Hinsicht bin ich wahrscheinlich pansexuell.

Ich: Na jedenfalls ist es mir eine Freude mit dir zu schreiben und in weiterer Folge auch dich kennenlernen zu dürfen. Da mir Wertschätzung sehr wichtig ist, bist du bei mir „in guten Händen“. 🙂

Er: danke ich freu mich auch dich mehr kennenzulernen.

Ich: Wenn du dir was Gutes tust, wie schaut das dann aus? Womit lässt du es dir gut gehen?

Er: Damit habe ich so meine Probleme ich muss gerade erst einmal rausfinden was mir wirklich Freude bereitet. 😐

Ich: Sowas hab ich mir schon gedacht… Was weißt du denn bisher über dich? (Das du mit mir teilen möchtest.)

Er: Also ich bin recht introvertiert. ich hab seit ungefähr einem Jahr eine diagnostizierte Depression, gehe deswegen auch zur Therapie und nehme Medikamente. Große Massen von Menschen stressen mich extrem, nur wenn mich die Leute kennen (Einkaufszentrum oder so ist kein Thema). Ich hab hin und wieder auch Phasen wo ich im Bett lieg und einfach nur weine (Panikattacken halt). Ich bin aber sehr hilfsbereit und möchte es immer jedem recht machen. ich kann es auch gar nicht haben wenn sich jemand wegen mir schlecht fühlt. Leider denke ich darüber halt viel zu viel nach. ich denke generell einfach zu viel nach.

Ich: Lieber Andreas, ich danke dir vielmals für diese immense Offenheit! Abgeschreckt hast du mich jedenfalls damit nicht. Im Gegenteil, ich kann das mit den Panikattacken sehr gut verstehen, denn ich hatte auch mal welche. Welche Medikamente nimmst du? Wie lange bist du schon in Therapie? Beruflich hab ich immer wieder mit den diversen Medikamenten und Diagnosen zu tun. Demnach würde es mich freuen, wenn ich dir nicht nur zwecks Kuscheln, sondern sonst auch irgendwie weiterhelfen kann/darf – auch freundschaftlich. (Mein Innerstes hat scheinbar schon gewusst, warum es mich zu dir zieht.) In meiner beruflichen Laufbahn habe ich schon vieles gesehen und erlebt. Und auch privat hab ich schon eine Menge durchgemacht. Jeder hat seinen anderen Zugang dazu. Mir hat halt schreiben sehr geholfen, denn da konnte ich mich sehr viel mit mir beschäftigen. Ich verstehe aber, wenn das nicht für jeden etwas ist.

Er: Vielen Dank für diese netten Worte. Ja ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn du mir hilfst und das Ganze hier vlt zu einer guten Freundschaft wird.

Ich wünschte wirklich du würdest näher wohnen, dann könntest du mich jetzt gerade umarmen das wäre echt schön.

Ich: Leider, leider… Würd ich gerne tun aber es heißt halt noch Geduld üben…

Er: Ich nehme zurzeit täglich 150mg Venlafaxin und bin jetzt ein gutes Jahr in Behandlung.

Ich: Grad gelesen: „Sehr häufig ruft Venlafaxin Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden hervor.“ Hast du irgendwelche Nebenwirkungen? Wie lange nimmst du das Venlafaxin schon? Hast du den Eindruck dass es dir was bringt?

Er: Ich hab bis jetzt als Nebenwirkung nur ein ständiges Durstgefühl und einen sehr geminderten Sexualdrang. Ich nehm sie jetzt seit ca. 2 Monaten weil ich bei meinen alten Tabletten das Dosismaximum erreicht hatte. Ich würde auch sagen das sie die Situation besser machen weil ich ohne echt zu nichts mehr fähig wäre.

Ich: Wie ist deine Ernährung? Denn die kann auch vieles zum Positiven verändern. Was trinkst du denn, wenn so ein Durstgefühl kommt?

Er: Ich schau das ich mich halbwegs gut ernähre. Wenn ich Durst hab trinke ich meist Wasser oder am Abend dann eher nichts weil ich sonst dauernd aufs Klo muss.

(Fortsetzung folgt)

Ich weiß, dass ich’s nicht weiß…

Na, wie ist das bei euch, haben euch die letzten 12-13 Monate auch so mürbe gemacht?

Ich stelle an mir fest, dass ich nicht weiß, wonach mir ist. Ich weiß nur, wonach mir nicht ist (in Sache zwischenmenschlicher Kontakt). Es gibt kaum etwas, das mich in Sachen neue Bekanntschaften machen reizt und irgendwie fühle ich mich, als ob ich’s verlernt hätte, wie das mit Körperkontakt mit Neulingen und dem Reiz (den es früher auf mich ausgeübt hatte) ging…

Daher freue mich mich aktuell zwar auf Mails in meinem Postfach der Erotikplattform, aber so richtig Stimmung will nicht aufkommen. Schon gar keine klassischen aufkeimenden Frühlingsgefühle wie in den vielen Jahren davor…

Ich erlebte mich dabei, wie mein Kopf mir fallweise einreden wollte, wenn ich Filme oder Serien anschaue, die 2020 oder 2021 gedreht wurden: „Die dürfen sich ja gar nicht umarmen.“ Weil uns das mit dem Abstand halten so eingetrichtert wurde, dass man sich nun gar nicht mehr wirklich nahe ist… Mein Ich-sein hat unter den vorherrschenden Umständen einen ziemlichen Dämpfer bekommen. Und nun ist es für mich schwierig, wieder rauszukommen aus dieser seltsamen Form des „zusammengepresst“/“komprimiert“-seins.

Wo ist der Funke hin? Wo sind die Frühlingsgefühle?

Zuneigung verbunden mit emotionaler und körperlicher Nähe

Ist es eine Kuschelfreundschaft? Freundschaft Plus? Ist es eine (oftmals beziehungstechnische) Form von Sex? Zuneigung verbunden mit emotionaler und körperlicher Nähe kann meiner Ansicht nach viele Facetten haben.

Für mich würde diese Bezeichnung auf alle drei zutreffen. Mit manchen bin ich nie weiter als kuscheln gegangen, mit anderen hatte ich eine Freundschaft Plus und mit meinem Partner lebe ich die Zuneigung verbunden mit emotionaler und körperlicher Nähe in unserer offenen Beziehung.

Wenn ich jemanden im privaten Rahmen richtig gern oder lieb hab, dann suche ich – ganz automatisch – auch die körperliche Nähe zu ihm oder ihr. So war es schon immer, weil ich einfach ein touchy-Mensch bin. Ich will, ja ich muss sogar (sofern mir erlaubt) mein volljähriges Gegenüber berühren. Das ist für mich eine Form des Kennenlernes.

Bin ich so ein Typ weil ich eine eher introvertierte Persönlichkeit bin? Ich schätze ja.

Introvertierte vs. Extrovertierte

Die Intovertierten beziehen ihre Energie aus Innen heraus und benötigen viel mehr Acetycholin (gute Definition hier: https://www.primal-state.de/acetylcholin-erhoehen/) , da sie wesentlich mehr ein Gefühl der Stabilität und Sicherheit benötigen. Sie denken vorher nach, äußern Sachen durchdacht, können lange und gut fokussiert sein, sind besonnen aber dafür auch weniger risikobereit und nachtragender.

Viele glauben mir nicht, dass ich auf Grund meiner Offenheit, die ich in Sachen Zwischenmenschlichekit und Sexualität an den Tag lege, eigentlich doch der introvertierte Mensch bin. Doch in den vielen Jahren in denen ich mich nun kenne, hat sich an diesem Fakt nichts geändert. Ich bin introvertiert und fahre gut damit. Jeder ist so wie er ist, wichtig ist nur sich zu erkennen wie man tickt und dann sich mitteilt was man braucht um zu einem harmonsichen Miteinander beitragen zu können, sich wohlzufühlen und mit seinen mitgebrachten Talenten/gaben/Fähigkeiten zu arbeiten.

Dann gibt es noch den Konkreten und den Abstrakten, den Lockeren und den Organisierten, sowie den Denkenentscheider und Fühlentscheider.

„Der Konkrete sieht einen Baum (in all seinen Einzelheiten) und der Abstrakte sieht den Wald (das große Ganze).“

Mehr interessiert zum Thema Persönlichkeitstypen? Hier ein Test wie du tickst https://www.16personalities.com/de (ich bin bei diesem ein Mediator) und ein interessantes Video (Dank dem ich nun das mit der Acetylcholin erfahren habe) in dem die die Expertin im Video folgende Fragen beantwortet: Was machen meine Persönlichkeitsmerkmale aus? Was sind die vier psychologischen Dimensionen? Wie fühlt sich eine extrovertierte Person? Wie fühlt sich eine introvertierte Person? Was bin ich für ein Persönlichkeitstyp? Wie entscheide ich richtig?: https://www.youtube.com/watch?v=cjN9skOaMvw&t=528s

Doch nun wieder zurück zur eigentlichen Sache. Zuneigung verbunden mit emotionaler und körperlicher Nähe ist eine tolle Sache – wenn sie respektvoll und im gegenseitigen Einverständnis vonstatten geht. Was mir aber ebenso wichtig ist, dass mein Gegenüber nicht in einer monogamen Beziehung ist. Also ich kuschle nur mit Leuten, die entweder von ihrem Partner/ihrer Partnerin das OK haben, oder single sind.