Neues von der Jägerin

Die ein oder anderen werden schon ungeduldig und fragen mich:                                            „Was gibt es so Neues in dem Leben der Jägerin?“

Zum einen ich habe angefangen, mich mit der Umsetzung eines lang gehegten Projektes zu befassen. Es sind zwar noch Babysteps aber immerhin, ich habe begonnen und ich arbeite weiter dran. 🙂 Was es ist? Lasst euch überraschen. Ob es nächsten Monat schon erste Ergebnisse im Netz geben wird oder im September, kann ich aktuell (wegen meiner perfektionistischen Selbstkritik) noch nicht sagen.

Ansonsten lerne ich momentan keine jungen Männer kennen, ich fokussiere mich derzeit eher (wieder) mehr auf Frauen. Weiterlesen

Advertisements

Von nackten Männern und dominanten Herrinnen

Neulich war ich zum ersten Mal auf einem CFNM-Event. CFNM steht für „clothed females, naked men“. Und so war es dann auch. Ich trat in die Location ein und alle Männer waren dort waren bereits nackt. Dementsprechend roch es für mich auch nach nackte Ärsche…

training-1671985_960_720

An diesem Abend ging darum, dass die anwesenden, in-schwarz-gekleideten Damen (oder Herrinnen) nach Herzenslust schauen und zugreifen konnten. Für die Männer, war dies die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen zu erfahren wie es ist, bzw. was es heißt, den anwesenden Damen nackt und hilflos ausgeliefert zu sein.

Männer sind bei diesem Event „Freiwild“ und entschließen sich bewusst dazu, unwidersprochen den Anweisungen der Damen zu gehorchen.

Eingeteilt wurden die Herren in drei Kategorien (damit alle Frauen auf den ersten Blick klar war, was sie mit ihnen anstellen Weiterlesen

Von der Jägerin zur Sammlerin

Gestern hatte ich ein sehr chilliges Gespräch mit meinem Freund (22) mit dem ich eine glückliche, offene Beziehung führe. Wir sprachen über’s Fortgehen.

Nachdem ich beim letzten Event alleine als „Jägerin“ auf Aufriss unterwegs gewesen war und ihm danach vorgeschwärmt hab, wie toll ich dieses Nerd-Event empfunden habe, meinte er, dass er dann beim nächsten Mal mitkommen wolle.

Er selbst war vorgestern auf einem seiner Events unterwegs gewesen und meinte, es sei so toll gewesen – das Einzige, was es noch schöner gemacht hätte, wäre die Tatsache gewesen, dass Weiterlesen

Die falsche Art von Liebe

„Liebe verzeiht alles, Liebe geht über alles“ so sagt man und aus Liebe macht man Sachen, die man sonst nicht machen würde und geht dafür sogar über seinen eigenen Körper drüber. Doch das macht die Sache nicht besser – sondern nur noch schlimmer.

Fall 1

Ein junges Mädl, irgendwo zwischen 16 und 20 Jahre alt, hat einen ehrgeizigen Freund, für den Sex nur gut ist, wenn sie von ihm zum Orgasmus gebracht wird. Also verbiegt sie sich wie eine Brezel für ihn und zwingt sich zu ihren Höhepunkten – nur damit ER seine Bestätigung erhält. Dabei verliert sie immer weiter Weiterlesen

Ein positiv-seltsamer, intensiver Mensch ODER: „Es sollte mehr Frauen wie dich geben“, meinte er begeistert.

So viel wurde heute zu mir gesagt. So viele schöne Worte. Worte voll von Ehrlichkeit, Wertschätzung und Dankbarkeit. So viel Schönes, das ich gar nicht vermag, alles zu rezitieren, denn ein Kompliment oder eine Feststellung seinerseits war schöner als das/die andere.

DANKBARKEIT

Dankbarkeit ist eine tolle Sache. Er (Jahrgang 1990, hatte sein erstes Mal damals mit 19 und hatte seither mit insgesamt nur zwei Frauen was gehabt – beides innerhalb einer Beziehung) war dankbar, ich war dankbar.

Er war dankbar dafür, dass ich ihn angeschrieben hab, dass ich ihn kennenlernen wollte, dass ich so spontan Zeit hatte und er war schier überwältigt von der Unbefangenheit, mit der ich den Körperkontakt suchte. Er, der jenige, der jahrelang von diversen Komplexen bei Frauenkontakten begleitet war. Und dann tauche ich auf einmal auf der Bildfläche auf und plötzlich mache er sich über seine Ängste und Unsicherheiten keine Gedanken. Keine einzige Situation – vom Kuscheln auf der Donauinsel bis hin zum Heavy Petting bei ihm daheim – habe ihn Weiterlesen

Die Pornobeziehung ODER: Sexzenen im Film

Neues aus der Welt rund um das Thema Sex

Story 1 – Italien: Das Pornopaar

Kim (23) und Paolo (28) hatten einen Dreier mit einer Freundin und wurden ein Paar. Doch damit nicht genug: Dieses Paar filmte sich vom ersten Mal Sex miteinander und verdient nun damit seinen Lebensunterhalt.

https://www.stern.de/video/-my-sweet-apple—paar-finanziert-weltreise-mit-amateur-pornos-7850474.html

Story 2 – Rumänien: Der Film „Touch me not“

„Zu verstörend“ bezeichneten einige Zuschauer die expliziten Sex-Szenen, die dieser halb-dokumentarische Film zeigt. Und nun hat genau dieser Film den wichtigsten Preis erhalten: den Golden Bären auf der Berlinale 2018.

„Touch Me Not“ polarisierte auf der Berlinale
Ein Drehbuch gab es keines, stattdessen mussten sich die Darsteller darauf einlassen, sich selbst zu erkunden. Der Zuschauer bekommt Sado-Maso-Szenen und Masturbation zu sehen, erlebt Transfrauen und Menschen mit Behinderung beim Sex. Dass diese explizite Darstellung in einer Art Sex-Labor nicht bei allen Zuschauern gut ankommt, war der Regisseurin bewusst. „Es ist kein bequemer Film“, sagte sie auf der Pressekonferenz. Quelle: https://www.stern.de/kultur/film/berlinale/berlinale-2018–sex-film-touch-me-not-verstoert-und-gewinnt-7877324.html

Was für viele „Verstörend“ oder „Tabu-brechend“ sein mag, wird für mich erst interessant, wenn es um Sexualität geht. Das oben genannte mit Transfrauen, Beinträchtigen Menschen oder Masturbations-SM-Szenen schrecken mich jedenfalls nicht ab. Daher steht der Film auch auf meiner Film-anschau-Wunschliste,

Doch natürlich hab auch ich meine persönlichen Grenzen – wie beispielsweise
*) wenn jemand bewusst gequält wird
*) wenn es nicht in seinem/ihren Einverständnis geschieht (und als Folge davon körperliche und/oder seelische Schädigungen davonträgt)
*) den zweiten Part des Buches von Nele Hoffmann („Mit Papa war’s nur Blümchensex“ https://www.lesejury.de/nele-hoffmann/buecher/mit-papa-war-s-nur-bluemchensex/9783944154268 )
*) wenn es um Kotzvideos geht
*) um das Praktizieren von Kaviarspielchen

Doch wenngleich mich auch keine Amateur-Pornos abschrecken, so würd ich persönlich sowas nicht in meiner Beziehung machen wollen – mein Sexleben in gefilmten Sequenzen in die Öffentlichkeit tragen. Für mich ist der Akt der Sexualität mit meinem Hernzensmenschen etwas Privates an dem vielleicht mal eine andere Frau oder ein anderes Paar teilhaben können/dürfen, aber gewiss nicht die halbe Welt.