Jägerin und Gejagte

Aus aktuellem Anlass reblogge ich hier ein Gedicht von costumesoul, weil es mir in letzter Zeit teilweise auch so ging und sie es vermochte, die passenden Worte dafür zu finden um es zum Ausdruck zu bringen. Also hier, ihre Worte:

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Jägerin und Gejagte (22. Juli 2015)

Verfolgt und gejagt…
Keinen Platz mich zu verstecken.
Gehetzt, ringend nach Luft.
Laufe um mein Leben, als gäbe es kein Ende.
Immer wieder der Blick zurück.
Fühle mich wie ein Tier, ein potenzielles Raubopfer.
Ein Opfer, dem keine Luft zum Atmen, zum lecken der Wunden bleibt.
Immer wieder am Stolpern.
Nach einer Weile aber merke ich, es gibt keinen Feind.
Da ist Niemand, der mich verfolgt.
Ich bin es selbst, die Jägerin.
Gefühlslos und eiskalt schlage ich zu, in die Wunden, die ich kenne.
Reiße alles auf und zerfleische mich selbst.
Jägerin und Gejagte vereinigt in mir.

Doch wo bleibt der Schutz…?

© by costumesoul https://costumesoul.wordpress.com/category/poesie/

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Und das sind nun die meinen…
Jägerin und Gejagte

Gejagt, gehetzt, verfolgt…
Auf der Suche…
nach Freiheit
die ich immer noch nicht so zu haben scheine,
wie ich sie mir ausmale.
Umherirrend… ziellos, planlos.
Sehnsucht…rastlos, atemlos.
Ich jage, ich verfolge
– doch im Grunde nur mich selbst.

© Mina S., „diejägerin“

Liebe costumesoul, danke für die Inspiration 🙂

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