Der Geburtstagsblowjob

Bernhard war im August 36 geworden. Und im Zuge dessen, hatte ich die Ehre, von ihm auf seine Geburtstagsfeier in Wien eingeladen worden zu sein. Dort in der angemieteten Location, bot sich mir ein umgekehrtes Szenario, wie das, was ich sonst auf meinen Geburtstagsfeiern hatte: Dort waren nur Frauen. (Auf meinen Feiern sind nämlich fast immer fast nur  junge Männer.^^) Berni und die Frauen. ^^ Ich war die sechste Frau, die sich zu dieser Plauderrunde dazugesellte. Klein aber fein.

Der Hahn im Korb

Es waren sehr interessante Gespräche die sich da ergeben hatten. Aber siehe da, später stießen auch tatsächlich noch zwei junge Männer dazu. Den einen hätte ich auf 25 geschätzt, den anderen auf 29-30. Berni selbst ist bi und in der BDSM-Szene zu Hause. Er führt eine offene Ehe und war der Spielgefährte von schon so einigen gewesen – ja, zugegeben, auch der mal von mir bei einem Dreier mit einem anderen lieben Bekannten.

Insgeheim fragte ich mich dann schon auch, mit wievielen in der Runde er wohl was hatte (- und das keineswegs um es abzuwerten, sondern einfach aus Interesse heraus). Jedenfalls war der 29-30 jährig-aussehende das Objekt meiner Begierde geworden und ich gesellte mich zu ihm, auf den XXL-Sitzsack auf dem locker drei Personen Platz haben.

Wir begannen ein Wenig zu plaudern und ich erfuhr, dass er Malte, ein Deutscher der – wie Berni – nach Österreich gekommen ist um zu bleiben) mit seiner Freundin Angi gekommen war, mit der er – inzwischen schon vier Jahre – eine glückliche offene Beziehung führt. Kennengelernt hätten er und Berni sich, weil sie gemeinsam einen Dreier miteinander hatten und seither „spielen“ sie ab und zu auch getrennt miteinander. Ja, das war ganz typisch Berni. 🙂

Der Blowjob in der Frauenrunde

Im Laufe der Feier bekam dann Berni einen Geburtstagsblowjob von Malte und wir anderen Frauen saßen alle da und sahen dabei zu. *ggg* Wir waren dann tatsächlich nur Frauen gewesen, denn der zweite junge Mann hatte sich mit seiner Freundin inzwischen schon wieder verabschiedet gehabt. Was für ein Anblick! Das war schon was ganz eigenes und da ich ja gerne Bi-Männern beim Rummachen zusehe, konnte ich nachvollziehen, wie das wohl dann für eine Männerrunde wäre, wenn da zwei Frauen rummachen und eine die andere leckt… ^^

Im Hintergrund spielte es von Malte angestöpselte Metal-Musik – unter anderem „Walk“ von Pantera. „Drink, spit, walk!“ wurde da im Refrain gegrowled. Ein passendes Lied für einen Männerblowjob wie ich fand. 😀

Ich kann nicht sagen, wie lange die ganze Aktion gedauert hat, aber für mich war es dann schon ZU lange. Und damit schien ich nicht die Einzige gewesen zu sein, denn nach gefühlten 15-20 Minuten widmeten sich zwei Mädels ihrem Smartphone und die anderen hatten auch schon eher gelangweilte Gesichter aufgesetzt.

Von dem her war es dann sehr unhöflich, aber ich hielt es dann irgendwann nicht mehr aus und wollte – weil es für mich auch schon spät gewesen war und es keine abwechselnden visuellen Reize gegeben hatte, langsam aber sicher nach Hause. Wie gesagt, gefühlte 15-20 Minuten jemandem beim Blasen zusehen, ohne dass der Rest des Körpers miteinbezogen war, empfand ich – als Frau – einfach als zu monoton. Als die Musik dann zu (für mich) unromantischen Speed-Metal wechselte war dann für mich die Sache endgültig vorbei.

Von dem her hielt ich es für unangemessen einfach so zu verschwinden und wählte stattdessen die „peinlichere“ Variante, inmitten seines Blowjobs mich zu verabschieden. Das nahm dann Berni gleich als Anlass um das Ganze abzubrechen, denn 100%ig wohl hatte er sich auch nicht gefühlt, meinte er dann zu mir. Von dem her wirkte es so, als sei er mir sogar dafür dankbar, dass ich das Ganze so gemacht hab, damit er es als Anlass nehmen kann, es zu beenden. Er meinte, ihm sei es unangenehm gewesen, so im Mittelpunkt gestanden zu haben, denn eigentlich hätte er sich das so vorgestellt gehabt, dass er verwöhnt wird, während wir Frauen uns weiter unterhalten. Naja, aber nun war es eben so, wie es war.

Wir standen dann noch oben bei der Eingangstür, er rauchte eine und währenddessen tauschte ich mit Malte und Angi noch Nummern aus, weil sie beide sehr interessant für mich waren und ich mich mit beiden gerne noch länger unterhalten hätte – immerhin ist es noch nicht so alltäglich, dass man jemanden mit einer offenen Beziehung trifft. Danach verabschiedete Berni mich und ich ging mit einem Gefühl der Freunde und des wertgeschätzt-werdens nach Hause. 🙂

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