Wir brauchten keine Kondome – Mein Kurzurlaub bei Fabrizio

Anfang Juli war es, als ich auf Facebook Fabrizio (22) kennenlernte. Wir waren in der selben Gruppe und ich hatte ihn angeschrieben, weil mir sein Foto sofort zugesagt hatte, sowie die Tatsache, dass er – wie ich – in der Vorstellungsrunde geschrieben hatte, dass auch er hochsensibel, spirituell und Skorpion ist.

Über Facebook tauschten wir uns in einer Privatnachricht kurz aus, wechselten aber schnell zu Skype. Und ehe man sich versah, hatten wir auch schon unsere Nummern ausgetauscht und uns supergut auch am Telefon unterhalten. Deshalb stand für mich fest, dass ich ihn auch alsbald persönlich kennenlernen möchte und vereinbarte dafür ein Treffen bei ihm in Deutschland.

Die Reise nach Karlsruhe

Ende Juli war es dann so weit, Ticket gekauft und so war ich mit der Bahn am 1.8. zu ihm Nähe Karlsruhe gefahren. Wir freuten uns schon beide sehr darauf, einander persönlich kennenzulernen, doch uns beiden war klar, dass es nur ein „Wiedersehen“ werden würde, da wir beide das Gefühl hatten, uns aus mindestens einem früheren Leben zu kennen. Diese Vertrautheit, diese Verbundenheit die wohl nur bekannte Seelen kennen, die war bei uns von Anfang an da. Ich hatte das dringende Bedürfnis, ihm ALLES aus meinem Leben zu erzählen, wie wenn wir uns hunderte von Jahren nicht gesehen hätten und nun absoluter Aufholbedarf bestünde.

Doch trotz aller Verbundenheit und der großen Lust, ihm bei der ersten Begegnung um den Hals zu fallen, so lehrten mich doch meine zig Kennenlerntreffen die ich in all den Jahren hatte, vorsichtiger zu bleiben, da neben der Sympathie und dem Bauchgefühl auch die Chemie eine wesentliche Rolle spielt – ob man diesen Menschen dann auch riechen kann. Und genau das sollte sich dann tatsächlich vor Ort als anfängliche Hürde herausstellen.

Die Ankunft

Ich war gerade am Bahnhof in Karlsruhe nach einer zwei-stündigen Verspätung angekommen und war diesbezüglich schon mal körperlich ziemlich fertig (denn statt 8 Stunden ungeplant 10 zu reisen, war doch sehr mühsam und ich war sehr geschlaucht). Am Bahnsteig selbst stand jedoch niemand. Also begab ich mich in die Halle hinunter Richtung Ausgang und entdeckte ihn, noch bevor er mich gesehen hatte. Ich stellte meine Sachen vor ihm ab und es gab eine kurze Umarmung und ein Bussi auf die Wange. Das Ganze lief sehr verhalten ab, denn ich vorsichtig und er generell ein zurückhaltender, teils-schüchterner Mensch.

Doch hinzu kam, dass er total verschwitzt war und sein Schweiß für mich nach Katzenpisse roch. Einer der unangenehmsten Gerüche überhaupt. Ich wusste nicht wo hin mit mir. Meine Geruchs-Instinkte wollten mich am liebsten flüchten lassen und dementsprechend viel Abstand hielt ich von ihm. Zum Glück war er diesbezüglich nicht aufdringlich und ließ mir meinen Abstand. Die Sache anzusprechen erschien mir am Bahnhof nicht passend, deshalb schob ich erstmal den anderen Grund vor: Dass ich schon ziemlich streichfähig bin und dann schon ECHT FROH wenn wir dann endlich bei ihm angekommen sind.

Wir waren dann nochmal gut eine Stunde zu ihm unterwegs, da immer wieder Züge ausfielen und ich auch noch zum Bahnschalter musste um meine Fahrgastrechte einzufordern (wegen dem Zugausfall, weswegen ich dann 2 Stunden später angekommen war) und dann Geld zurückzubekommen. Mit dem Schienenersatz sind wir dann zu ihm gefahren.

Bei Fabrizio zu Hause

Bei ihm daheim meinte er, dass er sich erstmal unter die Dusche begebe – wofür ich ihm sehr dankbar war. Und wenn er es nicht eh gleich gesagt hatte, dann hätte ich ihn drum gebeten.

Nach der Dusche ging es dann zum Glück geruchstechnisch, sodass ich neben ihm sitzen konnte – und ich fing an mich zu entspannen.

Es war inzwischen schon 20:00 geworden und ich war froh, dass er mir alles ganz entspannt angehen ließ, in meinem Tempo, so wie ich es gerade für mich stimmig ist. Er hatte Verständnis dafür, dass ich so fertig war und ich nur noch in der Lage war, auf der Couch zu sitzen und einen Film zu schauen. Da funktionierte das dann mit dem Zusammenkuscheln gut ich war froh, dass das jetzt geruchstechnisch WESENTLICH besser war. Es wird ja zum Glück doch nicht so heiß gegessen wie gekocht…

Er wohnte in einem Kellergeschoß eines Einfamilienhauses, welches er gemietet hatte. Das bestand aus Küche, Bad, Wohnzimmer und einem kleinen, angrenzenden Schlafzimmer, welches bei der vorherrschenden Hitze mit 20-22 Grad angenehm kühl war. Wir schliefen gemeinsam in seinem 140er Bett, worin ich mich auch geruchstechnisch wohl fühlte (- auch das war sehr beruhigend für mich, als ich dies festgestellt hatte).

Das Schlafengehen und die mystischen Symbolbilder

Beim Schlafengehen plauderten wir noch gut 1,5 Stunden in das Dunkel der Nacht hinein über uns, unsere Erfahrungen und Erlebnisse. Das erste Bild dass ich da vor meinem geistigen Auge reinbekommen hatte, waren lichtvolle Schmetterlinge und blühende Blumenköpfe, wie eine Marillenblüte. Später ein schwarzer Schmetterling mit bunten Pünktchen in den Flügeln und noch eine andere rosa-farbende Blume, ähnlich einer Pfingstrose.

Aber dann, später, als er von weniger-schönen, unguten Sachen erzählte, tauchte das Bild einer Schlange auf, die sich zu einer Anakonda wandelte und durch das Wasser auf- und abtauchte. Alle Bilder die da präsent waren, hab ich ihm gesagt. Er fand das sehr faszinierend, vor alle das mit der Schlange, denn seine Mutter (welche eine schamanische Ausbildung absolviert hat) hat ihm auch schon einmal dieses Bild genannt, denn auch sie habe bei einer Sitzung mit ihm auch Schlangen im Wasser gesehen! Sehr spannende Sache! War waren beide höchst erstaunt darüber.

Wir sind dann kuschelnd nebeneinander eingeschlafen und ich hab mich noch bei ihm bedankt, dass ich es grad sehr zu schätzen weiß, das er mich nicht notgeil ausgrapscht, nur weil ich da jetzt als Frau neben ihm lieg. Er meinte, für ihn sei sowas selbstverständlich, dass er die Situation nicht ausnutzen würde – und er hätte auch kein Bedürfnis dazu. Gut. Das deckte sich auch mit meinem Gefühl, dass keinerlei Anzeichen von Erregung wahrgenommen hatte (im Sinne von schnellerem Atem oder anderlei Schwingungen die mir das unausgesprochen vermittelt hätten).

Der Tag am See

Der nächste Tag verlief ruhig und entspannt – so wie es sich für einen Urlaub gehört. Weil es wieder ein heißer Tag war, hatten wir am nächsten Tag beschlossen, schwimmen auf einem See in Spöck zu fahren. Der See war in einer guten halben Stunde von ihm daheim aus erreichbar.

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Das war so schön dort! Das Wasser war so angenehm klar und warm, ich hab mich dort einfach nur wohlgefühlt. Und auch die erste Anspannung von gestern war restlos verflogen – und darüber war ich sehr erleichtert. Nichts fühlte sich für mich mehr ungut oder komisch an.

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Für mein Bauchgefühl war es so, als wär‘ er mein energetischer Zwillingsbruder. Ich kann es gar nicht richtig erklären, aber ich dachte mir die ganze Zeit als er neben mir her ging: „So muss es sich für Zwillinge anfühlen, den anderen an seiner Seite zu wissen“. Und doch würd ich all die Ausdrücke von „Seelenverwandtschaft“ im klassischen Sinne und „Dualseele“ bei ihm nicht verwenden. Diese Ausdrücke erscheinen mir für ihn nicht passend – allerdings ist trotzdem eine gewisse Verbindung da, diese Tatsache ist für uns unumstößlich.

Ein Schockmoment

Als ich da so im Wasser und Fabrizio am Ufer saß, rief er nur noch:“Achtung Schlange!“ und im nächsten Moment schwamm diese bräunlich gemusterte – geschätzt 50cm lange – Amphibie in schlängelnden Bewegungen auch schon zwischen mir und ihm hindurch. Das war vielleicht ein Schockmoment für mich! Ich konnte gar nicht so schnell schauen und reagieren, war sie auch schon wieder weg – echt unheimlich das Ganze! Noch dazu, wo ich eben gestern von das Bild von der Schlange im Wasser reinbekommen hatte! Wie arg ist das denn?!

Zurück zur Entspannung

Ansonsten verlief der ganze Tag superentspannt. Und weil ich so entspannt war, kam es dazu, dass wir uns dann im Wasser küssten. Da wir beide als Skorpion totale Wassermenschen sind, waren wir damit wortwörtlich ganz in unserem Element. (-: Und weil es so angenehm war, haben wir dann auch ein Wenig miteinander rumgemacht. Ich tat nur das, womit ich mich wohlfühle und was ich mit mir in dieser Situation vereinbaren konnte, und es war superangenehm, von meinem Gegenüber diesbezüglich keinen Druck zu erfahren. Das is das, warum ich eigentlich generell mit schüchternen, zurückhaltenden jungen Männern besser kann – weil die nicht so aufdringlich sind und lieber einen Schritt weniger, als einen Schritt zu viel machen.

Wir verbrachten den ganzen Nachmittag am See und fuhren erst bei der Dämmerung, nach 21:00 wieder zurück.

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Später schauten wir uns noch einen Film an und gingen dann schlafen.

Tag 2

Für den darauffolgenden Tag hatten wir keinen Plan. Wir wollten alles ganz spontan in Angriff nehmen. Ich schlief mich erstmal aus, während Fabrizio um 11:00 bei einem Vorstellungsgespräch war und freudestrahlend zurückkam, dass es so gut verlaufen war. Nächste Woche habe er zwei Probetage und wenn die gut verlaufen, dann stünde einer Anstellung nichts mehr im Wege. (-: Das freute mich für ihn.

Ich kochte uns in der Zwischenzeit das Mittagessen (meine Spezialität: Cocoscurry) und dann meinte er, er wolle sich noch etwas hinlegen. Ich fragte ihn, ob ich mich dazulegen dürfe – und natürlich hatte er nichts dagegen. Er hatte die Augen geschlossen, während ich ihn ein wenig streichelte – was er sichtlich genoss. (-:

Die Sache mit der Libido

Wenngleich ich es mir immer morgens (ohne seine Anwesenheit) selber gemacht hatte ( – das is der Nachteil einer „naturgeilen“ Frau: die enorme Libido), so merkte ich doch, wie ich eigentlich gar nicht schlafen wollte, sondern viel lieber geleckt werden. (Das wollt ich eigentlich schon seit gestern am See, aber es hatte sich dann dort nicht ergeben, weil dauernd Leute bei unserem Plätzchen vorbeigeschaut hatten.) Von dem vielen Streicheln bekam er dann scheinbar irgendwann auch Lust mich zu küssen und so war das der Anfang von einem erneuten Rummachen auf Petting- Ebene. Und im Zuge dessen fragte ich ihn dann, ob er mich den lecken wollen würde und er stimmte zu. Juhu!

Mit gekonnter Finger- und Zungentechnik in Kombination, trieb er mich dann nach und nach zum Höhepunkt und er war sehr happy darüber und stolz darauf, da dies sein erstes Mal war, dass er Frau auf diese Art zum Orgasmus gebracht hatte. **g** Ich vergönn es ihm. (-:

Aber wie das bei einer leidenschaftlichen Skorpion-Frau wie mir ist, die zu multiplen Orgasmen fähig ist, fragte ich ihn, ob er mir denn erneut mit den Fingern helfen möchte. Und er wollte. **g**

Also kam ich innerhalb gefühlten 15-20 Minuten fünf weitere Male. Aber dann war ich einfach nur verschwitzt, ausgepowert und auch seeeehr happy. **g** Kondome brauchten wir keine, weil es nicht über’s Petting hinausgegangen war. Wenngleich er offen dafür gewesen war, war mir nicht danach. (Während dieser Masturbations-Druckabbausache, hab ich nur an meinen Freund gedacht. Denn in ihm hab ich einfach meinen „Meister“ gefunden, meinen Sexgott, sodass ich keinen Sex mehr mit anderen brauche.)

Die schamanische Heilerin

Am Abend trafen wir uns dann noch mit Fabrizios Mutter Tamara, einer total lieben, herzlichen Frau, die Jahrgang 1975 ist und immer noch ausschaut wie erst 37-38 Jahre jung. Sie wohnt ein paar Ortschaften weiter und ist neben ihrer Sozialpädagogischen Tätigkeit mit Kindern auch schamanische Heilerin, wo Fabrizio schon einige Sitzungen mit ihr gemacht hat und zu SEHR vielen Erkenntnissen bezüglich seiner seelischen Urverletzung gekommen war.

Der Abend war auch superangenehm, wir hatten uns in ein Eiscafé in Bruchsal gesetzt und es uns da gut gehen lassen und ich hab sie über ihre Arbeit ausgefragt und fand das alles höchst faszinierend, was sie so berichtete, was im Schamanischen alles möglich ist.

Am liebsten wollt ich gar nicht weg von dem Café denn wenn es nach mir gegangen wäre, wär ich gerne noch zwei weitere Stunden dort mit ihr und ihrem Sohn gesessen. *.*

Als wir wieder bei ihm daheim waren, haben wir uns dann Essen bestellt und einen Chill-out-Abend gemacht.

Zusammenfassend kann ich es als superangenehmes Treffen (trotz den Startschwierigkeiten zu Beginn) verbuchen, bei dem wir uns beide sehr wohlgefühlt haben. Er war von Anfang an positiv überrascht und angetan von meiner Offenheit, wie offen ich vieles angehe, was ich sehr schön fand, wenn das wer wertschätzt.

Ich hab mich gerade im Internet schlau gemacht bezüglich Seelenverwandtschaft, Dualseele und Zwillingsseele:

Auch bei der Zwillingsseele ist eine große Zuneigung und ein tiefes Gefühl, sich schon ewig zu kennen da. Im Gegensatz zu der Dualseele/Zwillingsflamme gibt es jedoch kaum Konflikte. Diese Beziehung ist vielmehr von Harmonie geprägt. Bei einigen kann es aber sein, dass sie zu der Zwillingsseele eine Beziehung wie zu ihrem Bruder oder ihrer Schwester haben.“

Quelle: https://www.dualseelen-finde-deine-eigene-weisheit.de/seelenverwandt-zwillingsflammen/

Ja, so würde ich es bescheiben. Harmonie pur, was ich im zwischenmenschlichen Umgang miteinander erlebte. Und weil es so harmonisch war, war die sexuelle Anziehung auch nicht vorhanden. Es is… wie erkläre ich das… Es war wie… man küsst und streichelt sich, weil man sich gern mag, weil man sich wertschätzt, als Ausdruck von Zuneigung – ohne jegliche Amourösität und ohne diesem animalischen Verlangen über das Gegenüber herzufallen und hemmungslos zu werden.

Er meinte, es war wie Urlaub bei ihm zu Hause. ^^ Des Weiteren erzählte er mir, er habe das Gefühl, dass ich ihm geschickt worden sei, um seine Urverletzung (die er mir anvertraut hat) weiter zu heilen. Ich hätte ihm gezeigt, dass es so etwas geben kann – wertschätzenden Körperkontakt, ohne dabei gleich sein Herz zu verschenken.

Ich freu mich schon, ihn im Herbst wiederzusehen. (-:

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