Die Pornobeziehung ODER: Sexzenen im Film

Neues aus der Welt rund um das Thema Sex

Story 1 – Italien: Das Pornopaar

Kim (23) und Paolo (28) hatten einen Dreier mit einer Freundin und wurden ein Paar. Doch damit nicht genug: Dieses Paar filmte sich vom ersten Mal Sex miteinander und verdient nun damit seinen Lebensunterhalt.

https://www.stern.de/video/-my-sweet-apple—paar-finanziert-weltreise-mit-amateur-pornos-7850474.html

Story 2 – Rumänien: Der Film „Touch me not“

„Zu verstörend“ bezeichneten einige Zuschauer die expliziten Sex-Szenen, die dieser halb-dokumentarische Film zeigt. Und nun hat genau dieser Film den wichtigsten Preis erhalten: den Golden Bären auf der Berlinale 2018.

„Touch Me Not“ polarisierte auf der Berlinale
Ein Drehbuch gab es keines, stattdessen mussten sich die Darsteller darauf einlassen, sich selbst zu erkunden. Der Zuschauer bekommt Sado-Maso-Szenen und Masturbation zu sehen, erlebt Transfrauen und Menschen mit Behinderung beim Sex. Dass diese explizite Darstellung in einer Art Sex-Labor nicht bei allen Zuschauern gut ankommt, war der Regisseurin bewusst. „Es ist kein bequemer Film“, sagte sie auf der Pressekonferenz. Quelle: https://www.stern.de/kultur/film/berlinale/berlinale-2018–sex-film-touch-me-not-verstoert-und-gewinnt-7877324.html

Was für viele „Verstörend“ oder „Tabu-brechend“ sein mag, wird für mich erst interessant, wenn es um Sexualität geht. Das oben genannte mit Transfrauen, Beinträchtigen Menschen oder Masturbations-SM-Szenen schrecken mich jedenfalls nicht ab. Daher steht der Film auch auf meiner Film-anschau-Wunschliste,

Doch natürlich hab auch ich meine persönlichen Grenzen – wie beispielsweise
*) wenn jemand bewusst gequält wird
*) wenn es nicht in seinem/ihren Einverständnis geschieht (und als Folge davon körperliche und/oder seelische Schädigungen davonträgt)
*) den zweiten Part des Buches von Nele Hoffmann („Mit Papa war’s nur Blümchensex“ https://www.lesejury.de/nele-hoffmann/buecher/mit-papa-war-s-nur-bluemchensex/9783944154268 )
*) wenn es um Kotzvideos geht
*) um das Praktizieren von Kaviarspielchen

Doch wenngleich mich auch keine Amateur-Pornos abschrecken, so würd ich persönlich sowas nicht in meiner Beziehung machen wollen – mein Sexleben in gefilmten Sequenzen in die Öffentlichkeit tragen. Für mich ist der Akt der Sexualität mit meinem Hernzensmenschen etwas Privates an dem vielleicht mal eine andere Frau oder ein anderes Paar teilhaben können/dürfen, aber gewiss nicht die halbe Welt.

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