Versaut, pervers, undenkbar ODER: Was wäre wenn…?

Meine jüngste Zetterlbekanntschaft (vom September 2017) heißt Connor, ist 21 und kommt aus den USA. Auch ihm hab ich in der U-Bahn ein Zettelchen mit meinen Kontaktdaten in die Hand gedrückt bevor ich ausgestiegen bin. Er war besonders cool für mich, denn der war schon mal mit seiner John-Lennon-Brille was Besonderes und dann auch noch seine schönen langen, blonden Haare… *.*

Jedenfalls hat er sich per Sms dann gemeldet: „Guten Tag, ist dies Mina? Dies ist der Mann den du dein Ticket gestern gegeben hast auf der U4 Linie. Ich entschuldige mich wenn mein Deutscher nicht der Größte ist, ist meine Muttersprache Englisch.“

Daraufhin folgte eine lange Unterhaltung via Sms auf englisch und einige Tage später trafen wir uns um auf der Donauinsel spazieren zu gehen. Vorab hatte er mir viel von sich verraten aber eben auch unter anderem, dass er noch Jungfrau ist. Er hat erst ein Mädchen geküsst und einer auch mal übern Pulli an den Busen fassen dürfen, das war’s.

Ich muss jedes Mal wieder auf’s Neue grinsen wenn ich sowas höre, weil ich es nach all der Zeit IMMER NOCH erstaunlich finde, dass ich mir in einer Stadt wo pro Tag Hunderte mit der U-Bahn fahren, doch tatsächlich wiedermal eine männliche Jungfrau rausgepickt hab. *g* Ich scheine wohl einen „unbewussten Riecher“ dafür zu habe. 🙂

Naja jedenfalls, worum es mir heute geht, ist nicht unser erstes Erlebnis (wo es auch auf Tuchfühlung mit mir ging, denn nur Brüste obern Pulli anfassen? Laaangweilig, da musste dann schon mehr Action her…) sondern um die Tatsache, dass ich ihm einige seiner Fetische (zumindest in der Fantasie) entlocken konnte und siehe da – ich steh genau auf dieses versaute, perverse Zeug wie ich. Was für andere undenkbar, weird, abartig oder was auch immer sein mag, turnt mich mindestens genau so an wie ihn – und umgekehrt.

Also geht mein Blogartikel hier an die Männer da draußen:

Was wäre wenn…? Was wäre, wenn es da draußen in der großen, weiten Welt tatsächlich eine Frau gibt, die auf „den selben (kranken) Scheiß“ steht wie ihr? Toll wär das, nicht wahr? Daher: Gebt die Hoffnung nicht auf und traut euch, Sachen offen anzusprechen und nicht nur alles still im Kämmerchen hinter verschlossener Tür zu machen. Der ein oder andere mag dann vielleicht doch positiv überrascht sein…

Wenn er sich nicht getraut hätte, über seinen Schatten zu springen, hätten wir einige Gespräche nicht geführt – was schade gewesen wäre. Ich glaub auch, dass sich Connor das nicht gedacht hätte, dass es diesbezüglich ein Pendant zu ihm gibt. Aber da bin ich nun: 32 Jahre alt und ja, mich gibt es wirklich. Ich hab ihn sogar gefunden – und er hat mir eine Chance gegeben, dass wir uns kennenlernen. Gut so. 🙂 Er verweilt bis Ende November wegen seinem Studium in Wien also muss die Zeit auch noch ausgenutzt werden. Mal schaun, was da noch alles dabei rauskommt. ^^

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