Frischfleisch ODER: Dorian (23) und sein erster Kuss

Wenngleich sich manche Leser jetzt fragen mögen: Gibt’s sowas tatsächlich? Jemand, der in DEM Alter noch nie geküsst hat, weiß ich doch: Ja, es gibt sie und ich befasse mich immer wieder gerne mit ihnen. (-:

Ich hab ihn am Wochenende im Chat kennengelernt. Er hat mich angeschrieben und wir kamen ziemlich schnell ins Plaudern. Um sicher zu gehen, fragte er extra nochmal nach, ob ich denn sein Profil gelesen habe (weil er da drin stehen hatte, dass er noch nicht wirklich sexuelle Erfahrung hat). „Ja, hab ich (-:“, bestätigte ich ihm. Da mein Bauchgefühl in Bezug auf ihn keine Bedenken äußerte, beschlossen wir schnell, einander persönlich kennenzulernen – auf Blindmeeting-Basis (weil ich in den Foren, wo ich den Link zu meinem Jägerinnen-Blog veröffentliche kein Gesichtsbild von mir verschicke). Er hatte nichts dagegen. Er meinte, wenn sich schon mal ein Mädl mit ihm treffen will, dann wolle er die Gelegenheit nutzen.

Ein Treffen im Grünen

So kam es also dann, dass ich ihm die Adresse vom Bahnhof schickte. 40 Minuten später war es so weit und er war pünktlich dort. Als er ausstieg aus dem Auto, musste ich grinsen und freute mich offensichtlich über den Volltreffer. Er hatte genau dieses „nerdige“ Aussehen auf das ich so steh! Juhu! Kurze dunkelblonde Haare, Brille, schlanke Figur aber alles in allem sehr sympathisch-wirkend.

Das und die Tatsache, dass er gut roch – was ich bei der Begrüßung mit Bussi links, Bussi rechts feststellen konnte, ließen mich locker, fröhlich und entspannt mit ihm umgehen. Ich berichtete natürlich gleich die Feststellung, dass er gut riecht und fragte ihm nach seinem Parfum/Deo oder Duschgel was das war. Er meinte Axe Afrika – sein absolutes Lieblingsprodukt von Axe. Darauf hin erwiderte ich, dass ich das immer wieder auf’s Neue faszinierend finde, wie unterschiedlich das von Person zu Person sein kann. Mein bester Freund trug das in der Oberstufe auch und da hatte es bei mir – wenn er mir zu nahe gekommen war – immer Brechreiz ausgelöst. Aber damit war nun der Startschuss einer gemütlichen Plauderei gefallen.

Er erzählte mir, dass sein einziges und größtes Hobby darin bestand, Filme zu schauen. Er gehe mindestens einmal die Woche ins Kino. Außer seiner besten Freundin (die schon mehre erfolglose Verkupplungsversuche gestartet hatte) habe er sonst nicht wirklich soziale Kontakte. Dabei konnte ich das nicht verstehen, denn er war weder massiv schüchtern (sodass er kein Wort rausbrachte oder stotterte) noch hatte er ein optisches Schönheitsmakel. Er war wie der „nette Junge von Nebenan“ mit dem man am Land groß wird.

Sympathie und die daraus resultierenden Folgen

Jedenfalls war er mir schon von Anfang an sympathisch. Wir spazierten durch eine Häusersiedlung und lotste ihn dann zu einem angrenzenden Feldweg, der seit längerem schon als mein „Testweg“ bewährt hat. Wenn man da so entlang spaziert, stellt sich eh bald heraus – kann man miteinander oder nicht. Wenn nicht, geht man halt wieder zurück. Falls doch, ist weiter vorne eine Parkbank wo man pausieren und bei Bedarf rumknutschen (und noch ganz andere Sachen machen) kann. ^^ Wir hatten es ganz locker über diese Parkbank hinausgeschafft – ein sehr gutes Zeichen. Dann entschuldigte ich mich kurz, da ich mal „in die Büsche verschwinden“ musste. Dort, wo ich das dann tat, stellte ich fest, dass da eigentlich ein ganz schönes, ungestörtes Plätzchen im Grünen ist. Also schlug ich ihm vor, dass wir zurückgehen, ich meine Picknickdecke hol’ und wir uns da dann hinschmeißen. Er hatte nichts dagegen.

Von Ehre und Unsicherheit

So geschah es dann auch. Er wartete auf mich, ich holte schnell die Decke, Wasserflasche und Taschentücher. Und dann den selben Weg ein zweites Mal gehen. Dort angekommen, breiteten wir die Decke aus, setzten uns und ich freute mich insgeheim schon voll drauf, dass ich die Ehre hatte, die Erste zu sein mit der er knutscht. Ich nahm mir extra viel Zeit für ihn und holte ihn da ab wo er stand: bei seiner Unsicherheit.

Ich merkte, dass er sich nicht drüber traute mich von sich aus zu küssen. Aber da ich ein Mädl bin, dass „ganz altmodisch“ auf den ersten Schritt des Mannes diesbezüglich wartet, hab ich versucht, ihm ein wenig entgegenzukommen. Also hab ich mich hingekniet und ihn erstmal umarmt und ihm über den Rücken gestreichelt. Das konnte er gut erwidern und streichelte mich im Gegenzug dazu ebenso. Vom Streicheln über den Rücken ging es dann weiter zu seinen Armen entlang. Seine Mimik und seine Augen wirkten wie eine Mischung aus „ich versuche mich zu entspannen genieß das jetzt“ und „hilfe,… meine Unsicherheit… wie soll daraus je ein Kuss entstehen?“ Nach vielen liebevollen Streicheleinheiten hab ich dann meine Stirn an seine Stirn gelegt, seine Wange gestreichelt und mich an seiner Wange gerieben, immer näher, immer näher, bis daraus dann schließlich ein Kuss entstand.

Küss mich nochmal…

Wir küssten uns gefühlte 5 Minuten und es war gar nicht mal so schlecht für sein erstes Mal. Lediglich das Tempo gehörte noch korrigiert (er war zu schnell). Dann bat ich ihn, sich mit mir hinzulegen – was er auch tat und dort knutschten wir dann weiter eine gefühlte halbe Stunde. Aber in Wahrheit hatte ich gar kein Zeitgefühl, denn ich war mit ihm gemeinsam im Rausch des Knutschens. Vielleicht kennen das ja noch manche Leute (von früher), wo man gar nicht mehr aufhören will, weil es so schön ist und man beinahe schwindelig wird vor Euphorie und in eine Art Glücksrausch verfällt. (Ich bin ja sowieso der Meinung, dass viel zu wenig geküsst wird heutzutage…)

Jedenfalls, irgendwann bat ich ihn dann, sein T-Shirt auszuziehen. Ich wollte ihn spüren – Haut an Haut. Und währenddessen tat ich es ihm gleich und entledigte mich meiner Oberbekleidung. Und dann ging es an’s Intensivkuscheln. Auch das war total schön. Wir genossen es beide sehr. Wir knutschten und knutschten und hatten längst angefangen, auch unsere Unterkörper immer mehr aneinander zu reiben. Merklich waren wir beide total scharf aufeinander, weshalb er mutig mit seinen Fingern den Weg in meine (schon extrem feuchte) Muschi gleiten ließ. Es turnte ihn merkbar an mich so nass zu spüren. Auch ich fasste daraufhin beherzt bei ihm in der Lendengegend zu. So heizten wir uns gegenseitig an, bis ich es nicht mehr aushielt und mich (untenrum angezogen) auf ihn drauf setzte. Ich ritt ihn so lange, bis ich gekommen war und machte es ihm dann mit der Hand fertig. Kurze Zeit später kam er auch und wir waren beide körperlich erleichtert und total happy. Wir fühlten uns rundum wohl und es hatte für uns beide gepasst. (-:

Ich begleitete ihn noch zum Auto zurück und hoffe, dass wir uns bald mal wiedersehen und noch mehr gemeinsame, intensive Erlebnisse haben werden. (-:

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