Versaute Sms ODER: Wie es nach der Zugfahrt mit Ferdinand weiterging

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Teil 1 (zum nachlesen, für alle die das Kennenlerntreffen mit ihm interessiert) findet ihr hier: https://neuesvonderjaegerin.wordpress.com/2016/01/09/nein-das-ist-zu-versaut-das-kann-ich-dich-nicht-fragen-oder-zugfahrt-mal-anders/

Etwa 10 Minuten später, nachdem er weg war, kam ein Sms von ihm:

Er: Du hast schöne und leckere Lippen.

Aha, ok, dann sollte ich auch „etwas ehrlich-Nettes und Ungelogenes“ zurückschreiben.

Ich: Ich find dein Muttermal am kl. Finger süß.
Er: Endlich mal eine Frau die gscheid küssen kann.
Ich: Ma, voi liab, danke.
Er: Meine Lieblingsfrage: Angenommen du bist in deinem Bett. Was würdest du gerne mir mir machen, wenn ich in deinem Bett bin?
Ich: Dich mit einem Strap-on hernehmen.

Mir war nichts Besseres eingefallen. Eigentlich reizt mich das bei ihm nicht, aber er is so der Typ mit unterwürfigen Ansätzen, da wollte ich dann schauen, wie er drauf reagiert, wenn ich gleich sowas „Extremes“ schreib.

Er: Ok. Vielleicht. Und du, dass du mich anal leckst du ich dich anal lecke und dich zum spritzen bringe.

Ich ihn anal lecken? Na wäh! Sicher nicht…
Aber gut, schaun ma mal was da noch so kommt…

Ich: Willst das „gespritzte“ dann auch in den Mund? Schluckst du das?
Er: Jaaa
Ich: Sehr gut weil i steh drauf, wenn i mi da einfach reinfallen lassen kann, ohne Rücksicht, mich dem Moment hingeben.
Er: Und ich mag es, wenn du vibrierst wenn du kommst.

So, und jetzt setzen wir nochmal eins drauf:

Ich: Wie stehst du zu Natursekt?
Er: Ich liebe dich

WTF?! Was geht denn jetzt ab?! Ich glaub ich les nicht richtig…

Er: Ich meine, ja ich will. Aber da muss ich noch dazu lernen. Mir schmeckt’s nicht immer.
Er: Ab jetzt heißt du Sex-Mia.
Ich: *gefällt mir nicht*

Sowas Bescheuertes… Da bin ich richtig froh, dass mein Bauchgefühl recht hatte und es gut war, dass ich ihm damals nicht meinen richtigen Namen genannt hab…

Er: Dirty-Mia?
Ich: Besser. Dirty is immer gut.

Begeistert bin ich aber trotzdem nicht… *grummel*

Er: Stimmt:
Ich: Aber auf Kaviar steh ich nicht! Daher lecke ich nicht anal!
Er: Ok passt. Seit diesem Jahr habe ich immer am Donnerstag frei.
Ich: Bist du bei deinen Eltern besuchbar?
Er: Naja. Ich habe erzählt, dass du einen Freund hast…
Ich: Wem?
Er: Meiner Mam
Ich: Warum machst du das, wenn du doch was mit mir haben willst?
Er: Aber ich kann ihr sagen, dass ich mit dir so befreundet sein kann.
Ich: Aha.
Er: Und sie ist eine, die eh alles raus bekommt. Wegen ihr habe ich bis jetzt auch keine bei mir gehabt.
Ich: Wie meinst das? Was macht sie?
Er: Sie will alles wissen was wir machen. Am Anfang war es mir peinlich wenn man Sex hat, da ist das Elternschlafzimmer nebenan ist.

Nicht gerade prickelnde Aussichten…

Er: Du siehst, in dem Bereich habe ich noch viel nachzuholen.

Am nächsten Tag…

Er: Guten Morgen dirty Mia. Ich wünsche mir deine Pussy hier her. Würde sie gerne mit Mund und Zunge verwöhnen.

Geht’s noch? Also ich weiß ja nicht welche Frau so ein „guten-Morgen-Sms“ gerne liest, aber ICH gehöre jedenfalls – trotz aller Aufgeschlossenheit – definitiv nicht dazu. Also hab ich das gleich beschlossen zu beenden.

Ich: Ich wünsche keinen weiteren Kontakt mehr, weder schriftlich, noch telefonisch. Schönes Leben noch, aber ohne mich.

Zu viel is zu viel. Die Knutscherei im Zug war ganz nett, aber zwischenmenschlich haben wir nichts gemeinsam und ich hab auch kein Bedürfnis gehabt, ihn in mein Leben zu integrieren.

Er: Sag mir nur, warum nicht?
Ich: Deine Sms sind viel zu aufdringlich und das „ich liebe dich“ war einfach nur unangemessen! Ich wünsche auch keine weitere Überredung, dass du das in Zukunft bei mir unterlassen wirst. Ciao.
Er: Schade, ich habe gedacht du magst es dirty. Danke für die Zugfahrt. Ciao.
Ich: Liebe Mia, Es tut mir wirklich leid, dass ich zu aufdringlich war. Wenn ich es könnte, würde ich die Zeit zurückdrehen. Du bist ein toller und interessanter Mensch. Unseren Moment wird ich nicht vergessen. Alles Gute für deine Zukunft. Lg Ferdinand

Auch dieses letzte Sms konnte mich nicht umstimmen. Er war einfach der Fall: Er riecht gut, deshalb hab ich ihm trotz seines für-mich-nicht-ansprechenden-Aussehens eine Chance gegeben (und ihn eben puncto knutschen und rummachen an mich ran gelassen). Ein klassischer Fall von: Geruchsverfälschung durch Parfum. (An seinem Hals, da wo er nach sich selbst gerochen hatte, roch er für mich jedenfalls während der Zugfahrt nicht ansprechend – nicht ungepflegt, aber einfach nicht mein Geruchstyp.)

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