Wie eine Katze oder: Neugier auf den zweiten Blick

Da ist Thomas. Und sein Name ist Programm. Ein gewöhnlicher Name für einen (scheinbar) gewöhnlichen Typ. Noch keine 25 Jahre alt. Und doch hat er mein Interesse geweckt. Ich hab ihn neulich bei einem Abend mit Freunden kennengelernt und meine Schwäche für brav-aussehende-Nerds hat mich auf ihn neugierig gemacht. Seltsamerweise war es nicht wie üblich: Gesehen – auserkoren. Nein, diesmal war es Neugier auf den zweiten Blick, erst beim zweiten Abend ist mir seine Ausstrahlung aufgefallen.

Ich bin offiziell single, mein Herz ist irgendwo im Nirgendwo (zwischen frei sein und noch an Daniel hängend) und meine Neugier an Thomas war geweckt worden. Normalerweise hatte ich an dieser Stelle geschrieben, dass es mein Jagdtrieb ist, geweckt worden war und doch konnte ich es hier schreiben. Weil es nicht der Wahrheit entspricht. Es ist ein Gefühl von… es ist… schwer zu erklären. Es ist ein warmes, wertschätzendes Gefühl, dass ich ihn ehrlich gerne kennenlernen möchte. Klar, ein Teil von mir möchte ihn am liebsten niederknutschen aber ein anderer Teil möchte ihn voll gerne kennenlernen. Es ist ein Gefühl von… dass er (für mich) ein ungeschliffener Diamant sein könnte. Er strahlt eine herzliche Wärme aus, hat eine superangenehme Ausstrahlung und das hat mich dazu veranlasst, mich wie eine Katze vorsichtig an ihn heranzutappen, zu beschnuppern, um mich dann an ihn zu schmiegen, zu schnurren und von ihm gestreichelt zu werden.

Übersättigt oder: Unverbindlich – verbindlich

So wie ich derzeit drauf bin (Selbstfindungsphase weil mein Ich so dermaßen erschüttert wurde, dass ich erst wieder zu mir finden muss) hab ich nicht groß Spaß und Interesse daran zu flirten, rauszugehen und neue Männer kennenlernen. Aber Thomas hat es dennoch geschafft meine Neugier zu wecken.

Deshalb bin ich froh und dankbar, dass er mir die Chance eingeräumt hat, ihn kennenlernen zu dürfen. Wenngleich dies ganz unverbindlich geschehen soll (mal mit ihm was trinken zu gehen und zu plaudern), ist für mich mehr Ernst – und somit Verbindlichkeit – dahinter als mir lieb ist. Nicht dass ich mich gleich in die nächsten großen Gefühle stürzen möchte, sondern eher so wie ein angenehmer Seelenbalsam für meine Wunden. Wunden, die Zeit, Geduld und Fürsorge bedürfen um zu heilen. Als Seelenbalsam, um vielleicht wieder mehr zu mir zu finden. Somit ist meine Neugier gewiss nicht uneigennützig, aber so gerne ich auch gestreichelt werde, so gerne streichle ich auch. Ob er hierfür Bedarf hat, das wird sich noch zeigen…

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3 Gedanken zu “Wie eine Katze oder: Neugier auf den zweiten Blick

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