„Ich habe einen kleinen Penis“ oder: Alex die männ. Jungfrau (Teil 2)

Sonntag, 30.11.2014

Von gestern auf heute hab ich dann den Alex 23 wbs getroffen und bei ihm übernachtet auf ’nen DVD-Abend. Vom Aussehen her ist er sehr massig, mit viel überschüssigem Fett dass an ihm puddingmäßig runterhängt. Ich war ja eh gewarnt gewesen dass er „etwas mehr auf den Rippen“ hat und „nicht nur einen kleinen Waschbärbauch“ aber deine Statur war schon für mich ziemlich grenzwertig. Von dem her, ließ ich es dann

 auf mich zukommen wie es werden würde. Chemie hat aber erstmal gepasst, denn obwohl wir uns nicht mit einer Geste begrüßt haben (kein BLBR*, kein Handgeben, gar nichts dergleichen – was mich irgendwie irritiert hat, aber okay…), hab ich schon gerochen, dass er gut riecht denn er ging vor mir, nahm mir meinen Rucksack ab und ich atmete schon einen Teil seines Geruchs, welcher vom Wind in meine Richtung wehte, ein. Er roch nach frisch geduscht. Das war schon mal gut. Einer seiner ersten Sätze waren, wie scheiße das Wetter nicht ist und auf dem Weg zum Auto hat er kurz darauf noch irgendeine zweite negative Meldung geschoben, wo ich dann in bestimmten Tonfall meinte, also wenn er weiter so negativ redet, dann dreh ich mich gleich um und steig gar nicht erst bei ihm ein. Er wirkte auf mich, als nehme er mich diesbezüglich nicht richtig ernst, denn er nahm es mit Humor und meinte sowas wie „Ach was….“. -.-

Die Hinfahrt zu ihm dauerte etwa 25 Minuten. Da fragte er mich zu Andreas, wie es denn nun zu der Trennung gekommen sei und ich erzählte ihm das Vorarlberg Gschichtl. Ob wir noch Kontakt hätten wollte er dann zum Schluss wissen. Ich verneinte. Eigentlich war mir nicht danach gewesen schon wieder die Geschichte mit Andreas erzählen, aber immerhin hatte er so Zeit mir zuzuhören und lockerer zu werden.

Zu Hause bei ihm angekommen hab ich dann seine Eltern gelernt (Mutter und Stiefvater) beide sehr freundlich und herzlich auf den ersten Eindruck. Sein Zimmer war chaotisch-unordentlich was für mich nicht schlimm war, nur der viele Staub störte mich optisch. Später kam zu den Störfaktoren hinzu, dass seine Matratze, die noch Spiralfedern drin hatte, total durchgelegen war und dementsprechend unangenehm zum Liegen war, sodass mir nach kürzester Zeit schon die Hüfte weh tat.

Wir sahen zwei DVDs an dem Abend. Das erste war ein Film aus seiner DVD-Sammlung: Coraline und später noch Oben. Bei Coraline lag ich anfangs zuerst noch eher weiter entfernt von ihm – ich brauchte bei ihm einfach meine Zeit um mich langsam an seine Gegenwart zu gewöhnen. Von dem her bin ich froh, dass er nicht zu arg vorgeprescht war in Sachen Körperkontakt und mich nicht mit Umarmen und Co. zwangsbeglückt hat. Dann hab ich mich ihm angenähert und mich so mit dem Kopf bei seiner Hüfte ihn seitlich hingelegt, dass es für ihn ein Leichtes war, mich zu streicheln und zu kraulen. Das hatte auch gut funktioniert und war auch angenehm. Ich hab ihn ein bisschen zurückgestreichelt und irgendwann hat er angefangen mich zu massieren. Und da muss ich sagen: Ein Naturtalent (für meinen Geschmack).

Wie bringt Mann Mina dazu sich auszuziehen? Mit einer Massage

Ja, er hatte das voll gut drauf. Und es freute ihn, dass mir das so gut gefiel. Später merkte er auch so an, irgendwie müsse er ja „andere Defizite“ kompensieren. Das war dann wohl wirklich das Massieren, ja. Er hatte ein total gutes Gespür dafür was ich brauche und wie ich es brauche und auch wann ich es brauche. Ganz intuitiv fing er mitten unterm Film mal an, meine Stirn in kreisenden Zügen zu massieren. Nichtmal zwei Minuten zuvor hatte ich mir gedacht, ich bekäme möglicherweise Kopfweh, weil ich solche Spannungsgefühle verspürte und dann griff er dort hin und massierte sie weg – Wahnsinn.

Später erhielt ich auch noch eine kleine Handflächenmassage (die ich ja auch so gern hab) und als er mich fragte, was er sonst noch für mich machen könne, ob ich noch Wünsche hätte, meinte ich, ich würde mich über eine Fußmassage auch noch freun. Gesagt, getan. Bis dahin ging es mir mit allem gut.

Außer dass es zwischendurch mal einen Moment gab, in dem er etwas zu mir sagte, im Tonfall, wie wenn man mit einem kleinen Kind redet. Da verwies ich ihn gleich in seine Schranken und merkte an, dass ich das überhaupt nicht mag.

Dann, nach dem ersten Film, haben wir Pizza gegessen und den 2. Film reingegeben.  Da fing ich es allerdings schon an zu merken, dass es in der Lunge kratzt. Dieses Gefühl verstärkte sich leider nur noch im Laufe des Abends und wurde zur Schlafensgehzeit besonders schlimm für mich sodass ich kaum schlafen konnte. -> Stauballergie – aber was für eine. Meine Lunge pfiff mit jedem Atemzug und es war irgendwie fast nur noch eine Qual. Aber für’s Heimfahren war es einfach schon zu spät gewesen weil auch gar kein Zug mehr ging. Deswegen versuchte ich doch ein bisschen Schlaf zu bekommen – was aber mehr schlecht als recht klappte. Auf Grund dessen, hatte ich dann beschossen, mich rauf ins Wohnzimmer zu legen. Er fragte mich, ob er mitkommen dürfe. Ich war überrascht über die Frage, willigte aber ein. Ich war insofern überrascht, weil ich erstens nicht damit gerechnet hatte und andererseits, die zwei Couchen standen auch im rechen Winkel zueinander sodass wir dort eh nicht mal kuscheln hätten können.

Dort auf den Couchen schliefen wir ein wenig, bis wir von seiner verwunderten Mutter, die durch’s Wohnzimmer gegangen war, geweckt wurden. Als sie wieder zurück im Schlafzimmer war, war mir danach mit Alex zu kuscheln. Also schoben wir die zwei Couchen zusammen und ich schmiss mich an ihn ran. Das hatte zur Folge, dass mir danach war ihn zu küssen. Zuerst wollt‘ ich ihm erst nur mal ein Bussi auf die Wange geben. Doch er drehte sich mit dem Mund zu mir. Falscher Ansatz. Daraufhin merkte ich an, dass ich ihm doch eigentlich nur ein Wangenbussi geben wollt. Bei meinem nächsten Versuch hielt er dann still. Bissi Abbusseln am Hals und dann wanderte ich vor zu seinem Mund. Auch hier folgte ein bisschen ein Abbusseln (ohne Zunge). Das war so zittrig seinerseits, dass ich direkt nachfragen musste, ob das sein erster Kuss sei. Er meinte nein, er sei da immer nur so unsicher… Aso, ok. Aber schließlich hatte das mit dem Küssen doch geklappt – und er war eh nicht schlecht. A Spur hätt’ er mehr den Mund aufmachen können, aber sonst hatte ich echt nichts auszusetzen.

Das Küssen hat mich dann halt wuschig gmacht was dazu führte, dass ich mich auf ihn draufgelegt hab und mich ein Wenig auf ihm gerieben hab. Aber da hab ich schon so gut wie nichts Hartes gespürt an dem ich mich reiben hätt können. Wenig später hab ich mich dann bei ihm mit der Hand „nach unten“ vorgewagt hab um zu spüren wie viel oder besser gesagt „wie wenig“ da nun tatsächlich da is. Leider hatte er recht und es war ziemlich enttäuschend. Gefühlte 4 cm (und im Nachhinein mit dem Lineal abgeschätzte 7cm) – also nichtmal noch eine ganzen Hand voll. In so einem Fall find ich es immer voll unfair, dass die lieben Menschen von der Natur so „bestraft“ sind und die größten Machoäsche dann die riesigen Prügel abbekommen haben! Und dass das mit der Größe leider eine Tatsache ist, gegen die man nichts, aber gar nichts machen kann. Man muss das ganze Leben lang damit leben.

Irgendwann war es dann Zeit zu gehen, weil seine Eltern ja dann bald aufstehen würden. War mir nur recht weil ich sowieso noch duschen gehen wollt und ja ganz froh war, wenn ich wieder Frischluft einatmen konnte damit meine Lunge wegkommt von der Staubbelastung.

Als wir dann wieder im Auto saßen und er mich zurückbrachte, fragte er mich, ob ich noch über was reden wollte. Aber da ich nicht viel und auch nicht gut geschlafen hatte, war mir nicht sonderlich nach quatschen zu Mute. Wir verabschiedeten uns schnell, ich bekam ein Bussi auf den Mund zum Abschied, und dann war er auch schon weg. Ich hatte mich zu Reini’s Wohnung führen lassen weil ich erstens vom letzten Wochenende noch was von ihm holen musste, und zweitens, kam mir er gerade recht für Sex und ich wusste, er würde da eh nicht nein sagen. 😛 (Irgendwo musste ich schließlich meine Wunschigkeit loswerden und bevor ich’s mir 3x selbermach, is mir dann Sex doch lieber)

(Aber ich fürchte, das wird auch ein Problem sein mit dem Alex irgendwie umgehen lernen muss. Dieses wahrscheinlich sexuell nichtmal ansatzweise ausrechend befriedigen können mit der Ausstattung die er vorzuweisen hat. Also entweder er findet eine die asexuell oder PAN is [pansexuell – dieses Wort kam mir erstmal Ende 2013 unter. Es kommt aus den USA und bedeutet, dass man sich in den Charakter einer Person verliebt und nicht in das Geschlecht, Aussehen, Status oder in deren „Ausstattung“. Ich allerdings glaube, dass sowas haupsächlich nur über’s Internet möglich ist denn im real life spielt ja doch auch die Chemie eine große Rolle.] oder er weiß dieses Manko wirklich auf viele andere Arten gut zu kompensieren damit sie nicht „davonläuft“ und den Sex außerhalb sucht so wie ich es eben gestern im Nachhinein getan hatte.)

Sms an Alex 23 wbs:

Ich: Und was is jetzt dein Eindruck von mir? Diesmal darfst du anfangen.

Er: Hallo du, ach, zuerst mal das was mir etwas Schwierigkeiten gemacht hat. Ich mag dieses reden wie mit einem kleinen Kind und das rutscht mir auch oft raus. Aber ich versteh auch wie man das nicht mögen kann. Ist bei mir halt irgendwie schon eingebrannt.

Ansonsten, ich finde deine Art sehr angenehm und deine Persönlichkeit und Gesprächsweise sehr liebevoll und trotzdem mit fester Meinung. War für mich nicht so einfach weil ich lieber nachgebe und entscheiden lasse. Wie ich schon gesagt hab, war wirklich toll dich getroffen zu haben, verbringe gerne Zeit mit dir und alles in allem, hab ich mir den ganzen Abend zu viele Gedanken gemacht, was du von mir erwarten würdest oder ich tun sollte. Aber hab mich sehr wohl gefühlt. Und zuletzt einfach um es auch erwähnt zu haben, du has eine unglaublich tolle und schöne Haut und es macht wirklich Freude dich zu massieren. 🙂

Was natürlich noch etwas ist, das wir wohl einige Interessensunterschiede haben oder nicht so darüber geredet haben. Ich spiele gerne auf Konsolen oder am Handy, rede auch einiges darüber.

 

Ja, mag sein, dass er sich den Abend über zu viele Gedanken gemacht hat, denn allzuviel geredet haben wir nicht miteinander. Es kam nicht wirklich was zum Reden auf. Nicht dass einer von uns krampfhaft ein Gespchsthema gesucht hat aber es hat sich halt auch nichts ergeben. Es war zeitweilig komisch, als er sich ab und zu länger mit dem Handy beschäftigt hat.

Freut mich für ihn, dass er sich sehr wohl gefühlt hat. Ich wünschte ich könnte das auch sagen. Zugegeben, die Sache mit der Stauballergie hat ordentlich dazu beigetragen, dass meine Stimmung nicht die Beste war aber auch sonst war ich weit davon entfernt mich „sehr wohl“ zu fühlen (außer in den Situationen wo ich massiert wurde, denn da war ich wie im Delirium und konnte gar nicht genug davon kriegen. Könnte ich schnurren wie eine Katze, hätt‘ ich es da sicherlich gemacht.). Ich kann nichtmal genau sagen woran das lag, aber ich glaub, dass wir auf der mentalen Ebene nicht so wirklich harmonieren. Körperlich konnte ich ihn ja wie gesagt gut riechen, aber zum Reden oder in Sachen Bauchgefühl in puncto Vertrauen, is einfach zu wenig da. Da hat es nicht wirklich ’klick’ gemacht. Er is zwar ein lieber, netter Kerl aber jetzt nicht so dass ich sag, ja der fasziniert mich so oder mit dem versteh ich mich so gut, dass ich ihn in meinen näheren Freundeskreis integrieren möchte. Und selbst in puncto Bekanntschaft bin ich noch unentschlossen. Alles in allem hab ich ehrlich gesagt keine Ahnung was ich nun mit ihm anfangen soll…

Er hat mir ja gesagt, er erwartet sich gar nichts – außer Ehrlichkeit. Und die kann ich ihm geben. Also werde ich ihm meine Gedanken und meine Eindrucke von der Übernachtung in Form dieser Datei zukommen lassen und dann seh ich eh was er dazu meint…

*BLBR = Bussi links, Bussi rechts

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