Ich soll fickbar bleiben

Es gibt Menschen, die picken sich immer nur das Stückchen Persönlichkeit von einem heraus, das sie gerne haben wollen. Sie sehen und reduzieren einen nur auf diesen Teil, der Rest wird ausgeblendet (oder sogar runtergemacht, weil er nicht in deren Konzept passt). Bloß keine Veränderung. Am besten sollst du immer so sein, wie du es in ihren Augen bist.

„Bleib so wie du bist“ – wie oft hat man das schon gesagt oder geschrieben bekommen… Dieser Satz ist weit verbreitet und kommt besonders gerne in Grußkarten, SMS oder bei (temporären) Verabschiedungen vor. Aber ewig sein, so wie man jetzt ist? Stillstand? Ohne mich! Ich will Weiterentwicklung. Ich will mich entfalten dürfen und neue Facetten an mir entdecken!

Leider gibt es immer wieder Leute, die das nicht wollen. Aber wir Menschen sind Wesen mit Gefühlen. Wir denken, leben, fühlen, handeln nach unseren Emotionen und lassen uns nicht wie Handys oder Pc’s auf Knopfdruck auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. So funktioniert das nicht – und ich schon gar nicht. Daher: Wenn schon ein Spruch, wie wäre es dann stattdessen mit dem Spruch von Nietzsche: „Werde was du bist“? Ich finde den viel toller und lässt eben viel Spielraum um sich zu entfalten.

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Meine Polygamie und Monoamorie – kein Widerspruch

Derzeit bin ich gerade frisch verliebt. Ein wunderschönes Gefühl. Und auf Grund von diesem Gefühl ist mir halt momentan (auf Grund von diesem Hormon-Gefühlscocktail) nicht danach, mit jemand anderen intim zu werden. Ich will es mit meinem „Amourpartner“ genießen und es derzeit nur mit ihm ausleben und auskosten – Polygamie hin oder her. (Nur weil ich Polygam bin, heißt das ja nicht, dass ich alles und jeden gleich nehmen MUSS was sich mir da so anbietet.)  Bei anderen sag ich daher derzeit „nein danke“. Weder küssen, noch Sex. Nichts dergleichen. Weil ich mir all die schönen Gefühle in meinem Bauch nicht kaputtvögeln lassen möchte. Und da spaltet sich mein Bekanntenkreis in zwei Gruppen: Die einen freuen sich für mich und dann bemerken mein Funkeln, mein Strahlen und wie gut mir dieser neue Mensch in meinem Leben tut. Die anderen tun das ab, machen es schlecht. Hauptsache ich steh ihnen nach wie vor im Bett zur Verfügung. Ich soll fickbar bleiben (für sie). Sorry, aber das spielt’s bei mir nicht.

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